United Exports erwartet 150% höhere Blaubeerproduktion in Südafrika

United Exports bringt dieses Jahr zwei neue Blaubeersorten auf den Markt. Sie heißen Oz Magica und Oz Bonita. "Wir freuen uns sehr darüber. Es sind knackige Sorten mit einem einzigarten Geschmack und einer guten Größe", sagt Roger Horak, Geschäftsführer von United Exports.



Die Mengen der australischen, immer-grünen Blaubeersorten, die vom bekannten Blaubeerzüchter Dave Mazzardis entwickelt wurden, werden in diesem Jahr, im Vergleich zum letzten Jahr, voraussichtlich um 150% zunehmen. Glücklicherweise wächst auch die globale Nachfrage: 80% der United Export Produktion sind für den Export bestimmt; davon geht mehr als die Hälfte in die UK, die andere Hälfte wird nach Europa, den Mittleren Osten und den Fernen Osten (Hong Kong, Singapur, Malaysia) exportiert.

Zurzeit ist noch immer portugiesische Produktion auf dem europäischen Markt und die frühen Mengen aus Südafrika gehen in den Osten. Für das Land ist der Zeitraum von September bis Mitte November das perfekte Marktfenster in Übersee. 

Die südafrikanische Ernte, die vor mehr als zwei Monaten begonnen hat, wird bald ihren Höhepunkt erreichen. Etwa 70% der United Exports Bauern haben ihre Plantagen im Norden des Landes, was für Regionen wie Modimolle und Groblersdal ein wahrer Durchbruch ist, da es sich dabei nicht um traditionelle Blaubeer-Anbauregionen handelt. Die Saison geht bis Mitte November, worauf dann etwa einen Monat später die Ernte am Kap folgt. Die sehr frühen Sorten werden nicht am West- und Südkap gepflanzt, weil die Ernte im Mai in die Regensaison fallen würde. 

Das Unternehmen kann das ganze Jahr über Blaubeeren von seinen Bauern ankaufen, auch wenn es im Zeitraum von Dezember bis Februar etwas ruhiger wird. 
In Bezug auf die Dürre am Kap sagt Horak, dass sie bisher keinen großen Einfluss gehabt hätte. "Die Herausforderung wird die Zeit nach der Regensaison sein."

Alle Beeren, die für United Exports gepflanzt werden, wachsen unter Netzen, die Teil der hohen Input-Kosten sind, um die Beerenplantagen zu etablieren. Die Kooperative besteht momentan etwa aus 35 Bauern, einschließlich der eigenen Bauern von United Exports und privater Produzenten, die auf Flächen von 10 bis 140 Hektar anbauen.


Roger Horak glaubt, dass die offiziellen Zahlen der Industrie, die die südafrikanische Anbaufläche für Blaubeeren auf 1.068 Hektar in 2016 schätzen, zu niedrig angesetzt sind. "Wir allein erreichen mit unseren Bauern eine Anbaufläche von 1.000 Hetkar. Ich denke, dass wir als Land mit Sicherheit weit über 2.000 Hektar liegen."

United Exports investiert außerdem in die Expansion der Blaubeerproduktion in Süd- und Nordamerika. "Wir haben in Chile und Peru gute Ergebnisse erzielen können. In Mexiko haben wir zwei große Projekte und wir hoffen, dass wir nächstes Jahr auch ein Projekt in den USA starten können."

Lokal gesehen, gehen die Meinungen darüber, ob der Markt bereits die Folgen der größeren Mengen spürt, auseinander. Ein großer Supermarkt Frischwaren Käufer, der mitunter führend im Verkauf von Blaubeeren ist, bestätigt, dass es definitiv mehr Blaubeeren auf dem Markt gibt, was auf Dauer zu niedrigeren Preisen führen könnte. Auf dem Frischwarenmarkt sagt ein Agent, dass es nicht mehr Blaubeeren gibt; die Mengen seien seit drei Jahren auf einem konstanten Level. Auf dem lokalen Frischwarenmarkt werde es voraussichtlich erst in den nächsten drei oder fünf Jahren eine größere Mengen an Blaubeeren geben, da dann viele junge Pflanzen produktiv werden.

Für weitere Informationen: 
Roger Horak
United Exports
 Tel: +27 21 851 1618

Erscheinungsdatum:



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