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Hurrikane, Erdbeben und Tsunamis beschädigen Limetten und Bananen in Mexiko

Mexiko hat zurzeit mit vielen Problemen gleichzeitig zu kämpfen. Hurrikane Katia hält auf die Ostküste zu und ein Erdbeben der Stärke 8,4 auf die Südküste des Landes. Wegen der extremen Bedingungen mussten Massenevakuierungen vorgenommen worden und es gibt Tsunami Warnungen.

Auch wenn es noch zu früh ist, das Ausmaß der Schäden einschätzen zu können, machen sich die Bauern im ganzen Land Sorgen, weil Katia der Limetten- und Blumenproduktion stark zusetzen könnte und das Erdbeben die Bananenproduktion womöglich sehr beschädigen wird.

Zurzeit sind die Nachrichten voll von den riesigen Schäden, die Irma und Harvey verursacht haben. In Mexiko heißt die größte Sorge jedoch Katia. Auch wenn der Sturm nicht ganz so groß wie die Hurrikanes ist, die Texas und Florida getroffen haben, kann der Stufe 1 Hurrikane dennoch große Schäden verursachen. Betroffen ist vor allem der Osten des Landes, wo starker Regen und Wind erwartet wird.


Der Hurrikane wird durch das warme Wasser in der Bay of Campeche immer stärker und könnte womöglich zu einem Stufe 2 Hurrikane mit einer Windstärke von 96 bis 110mph (154-177 km/h) heranwachsen. Katia wird voraussichtlich am Freitag um Mitternacht zwischen Tuxpan und Veracruz, Mexiko, auf Land treffen. Das sagte AccuWeather Hurrikane Experte Dan Kottlowski.

Da der Sturm auf Land treffen wird, ist das größte Sorgenkind der Zitrusfrucht Importeure und Exporteure die persische Limetten Ernte. Andreas Schindler von Don Limón berichtet, dass das Packhaus ihrer persischen Limetten direkt auf der Route des Sturms liegt. Die Packstationen liegen in Martinez, dort, wo das Zentrum des Sturms auf Land treffen wird. Er sagt, dass die Mitarbeiter zurzeit hart arbeiten, um die voraussichtlichen Schäden auf ein Minimum zu reduzieren.



Während die Ostküste genug Zeit hatte, um sich vorzubereiten, konnte sich der Westen kaum gegen das Erdbeben der Stärke 8,4 schützen, das die Südküste Mexikos getroffen hat und mindestens fünf Tote einforderte. Der US Geological Survey (USGS) sagte, dass das Beben am Donnerstag um 11.49 am Nachmittag die Erde erschüttert hätte. Das Epizentrum befand sich 165 Kilometer westlich von Tapachula in Chiapas, nicht weit entfernt von Guatemala.

Als Reaktion auf das Erdbeben hat die Regierung Anordnungen zur Massenevakuierung gegeben, da vor möglichen Tsunamis in der Region gewarnt wird. Das US Tsunami Warning System sagte, dass riesige Tsnunami Wellen an der pazifischen Küste verschiedener zentralamerikanischer Länder möglich seien. Mexiko sollen dabei die höchsten Wellen treffen, so das Pacific Tsunami Warning Centre.


Was die Bauern betrifft, so sagte ein mexikanischer Händler bei der Asia Fruit Logistica, dass es noch keine endgültigen Schätzungen der Schäden gebe, da das Erdbeben nachts gewesen sei. "Nach einem Erdbeben, das es in den 80er-Jahren gegeben hatte, war dies das größte Beben, das es seit Beginn der Messungen gegeben hat." Deswegen machen sich viele Sorgen über das Ausmaß der Schäden und Verluste.

Das Erdbeben war sehr nah an einer Anbauregion für Bananen. "Unsere Packstationen liegen vier Stunden entfernt vom Zentrum des Erdbebens. Daher könnten wir Glück haben und die Schäden sind womöglich nicht ganz so groß." Dennoch wird es unübersehbar sein, dass es ein Erdbeben gegeben hat, weil überall in der Region Chaos und Unsicherheit herrscht."

Das volle Ausmaß der Schäden durch beide Naturkatastrophen bleibt zunächst unbekannt. Momentan können alle Bauern an beiden Küsten sich lediglich vorbereiten und auf das beste hoffen.


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