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Übersicht Weltmarkt Mango

Die Stimmung in Lateinamerika ist wechselhaft. Einerseits herrscht großes Angebot und gab es Überschneidung der Saisons, was die Preise unter Druck setzte. Andererseits melden peruanische Exporteure, dass die Nachfrage auch gestiegen ist, wodurch die Preise nicht zu sehr unter Druck stehen. Afrikanische Länder wenden Ihre Aufmerksamkeit Richtung Europa als Absatzmarkt. In Europa ist es ruhig auf dem Markt, so ein belgischer Händler. In Amerika sind Händler nicht allzu positiv über die Saison aus Ecuador. 

Afrika sieht Möglichkeit in Europa
Die Saison ist noch nicht beendet, aber man erwartet, dass dieses Jahr 50.000 Tonnen Mango aus westafrikanischen Ländern wie Elfenbeiküste, Senegal, Mali, Burkina Faso und Guinea nach Europa verschifft werden. Innerhalb nur einiger Jahre hat die Elfenbeinküste den Export nach Europa bis auf 30.000 Tonnen verdoppelt. Für die afrikanischen Erzeuger ist das eine anständige Leistung, sicher in Anbetracht der Probleme auf phytosanitärem Gebiet. Die Anwesenheit von einer einzigen Fruchtfliege zwischen den Mangos kann der Partei den Zugang nach Europa verweigern. Die Anzahl Meldungen solcher Überschreitungen sinkt allerdings, dank der Investitionen, vor allem in der Elfenbeinküste. Das Land bekam die Plage unter Kontrolle.



Peru erntet 20% mehr
Dem Zoll zufolge ist der Export nach China in diesem Jahr mit 628 Prozent gestiegen. Das Land hat in den Monaten Januar und Februar eine starke Postion auf dem Markt, und das dauert manchmal sogar bis Ende März. Die wichtigste Sorte ist die Kent. Durch das günstige Wetter ist die Ernte hoch ausgefallen und ist die Qualität gut. Die Erwartung ist, dass dieses Jahr 20 Prozent mehr geerntet wird. Da die Nachfrage auch steigt, wirkt sich das höhere Volumen noch nicht auf den Preis aus. 

Ecuador frühe Saison
Die Saison läuft von Oktober bis Ende Dezember. Dieses Jahr war die Saison drei bis vier Wochen verfrüht. Bis jetzt schreibt das Land einen Wachstum im Export von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der weitestgehend größte Teil (91%) ist für den amerikanischen Markt bestimmt. Einem amerikanischen Importeur zufolge war es kein gutes Jahr. Durch einen Überschuss an kleineren Formaten standen die Preise unter Druck. Dieses Jahr wurden auch die ersten Mangos nach China verschickt. Dieser Versuch war erfolgreich. Durch das große Angebot aus Peru im November, enttäuschte einem Exporteur zufolge der Preis in dem Monat. 

Überproduktion in Mexiko 
Im Oktober hat die Ernte gestartet. Dieses Jahr wird ein größeres Volumen als im letzten Jahr erwartet. Dadurch herrscht eine Stimmung der Überproduktion, die den Markt 'verdirbt', so ein Händler. Die Preise liegen niedriger als im letzten Jahr und es gab viel Konkurrenz aus Brasilien. Nichtsdestotrotz wurde das gesamte Obst verkauft.

Niedrige Preise Brasilien 
Mit einem normalen Volumen begann die Saison etwas eher als normal. Da die mexikanische Saison länger dauerte, gab es eine Überschneidung, die dem Markt schadete. Die Preise liegen unter dem Normalen. Der Export ist vor allem auf Amerika gerichtet, aber seit einigen Wochen werden die Mangos auch nach Europa geschickt.

Pakistan will mehr Export
Die Saison ist seit einigen Monaten vorbei und es ist noch zu früh, um eine Prognose für die kommende Saison zu machen. Im Juli berichtete ein Exporteur, dass das Land mehr nach Korea, Kanada und der VS exportieren will. Das bedeutet allerdings wohl eine Investierung für die Produzenten, denn die Erwartungen sind hoch. Für den koreanischen Markt müssen die Mangos zum Beispiel einwandfrei sein und darf kein Fleck auf der Schale zu sehen sein. Die pakistanischen Mangos finden auch ihren Weg auf dem europäischen Markt. 

VS unzufrieden über Saison Ecuador
Amerikanische Händler importieren momentan die Mangos aus Ecuador. Es handelt sich um die Sorten Tommy Atkins, Haden und Kent. Ein Importeur berichtet, dass es keine gute Saison für die Mangos gewesen ist. Durch ein hohes Angebot kleinerer Formate, entwickelte sich der Preis nicht so gut. "Der Markt hat sich zum Teil wiederhergestellt, da es nun auch wieder größere Kaliber gibt," so ein Importeur. Mitte Dezember wechselt der Markt von Ecuador auf Lieferung aus Peru. Man hofft, dass die peruanische Saison besser beginnt, aber die Möglichkeit ist gering. Mit den beiden Ländern auf dem Markt spricht man von einem Überangebot. Der Preis der kleineren Sorten liegt zwischen 4 und 5 Dollar. Das ist besser, als sie diese Saison gewesen sind. Die großen Maße bringen 5 bis 6 Dollar auf, was einen guten Preis darstellt. 

Mango erfolgreich für Israel
Der Export von Mangos ist eine der erfolgreichsten Produktgruppen der letzten Jahre. Nach dem Abschluss der Saison war die Anzahl des Volumens (Produktion und Export) hoch im Vergleich zu den letzten fünf Jahren. Einem Händler zufolge profitiert die israelische Mango von der Nähe der großen Märkte, attraktive Sorten und einem guten Image. Insgesamt wurden in Israel 40.000 Tonnen geerntet, davon wurde 12.000 bis 17.500 Tonnen über die Grenze verhandelt. Der Rest wurde auf dem internen Markt abgesetzt, wo die Mango den zweiten Platz auf der Liste der beliebtesten Sorten Obst einnimmt. Israel konkurriert vor allem mit Spanien, wodurch die Situation in Lateinamerika keine Auswirkungen auf den Verkauf hat. Der größte Konkurrent ist die spanische Austin, die zum Ende der israelischen Saison hin verfügbar ist. Gegen Ende der Saison ist die Färbung des Obstes weniger gut, wodurch dies die schwierigste Periode für die Exporteure ist. 

Als größte Herausforderung wird das zunehmende Interesse für die Boykottbewegung und den Wechselkurs genannt, vor allem für die EU in das ein wichtiger Faktor. Desweiteren gibt es Exporteure, die sich Sorgen machen über die zunehmende Anzahl der Ausfuhrhändler. Letztes Jahr gab es 16 Exporteure. Einige sagen, dass dies nicht gut für die Preisgestaltung ist. Solange der Handel gewinnbringend ist, wird es sich nicht verändern. 

Ägypten großer Markt Mango
Die Saison in Ägypten ist postitiv beendet. Vor allem über die Qualität der 12 verfügbaren Sorten ist ein Händler sehr zufrieden. Die wichtigsten Sorten sind die Keitt und die Kent. Die Nachfrage auf dem inländischen Markt nach Mangos ist groß, wodurch das Obst problemlos verkauft wird, vor allem auf den Hypermärkten. Außerdem gibt es Export in die Golfstaaten. Während der Saison wurden einige Container als Test nach Großbritannien verschifft. Der Anbau liegt in Händen einiger großer Unternehmen, die einige Sorten unter Lizenz anbauen. Es gibt auch kleinere Erzeuger, die vor allem für den lokalen Markt anbauen. 

Europa abhängig von Peru
In Europa werden dieses Jahr geschätzte 300.000 Tonnen Mango konsumiert. Einer von sechs dieser Mangos kommt ursprünglich aus Afrika. Es gibt demnach noch Platz auf dem europäischen Markt für die afrikanische Mango. Der weitestgehend größte Teil des Obstes wird aus Lateinamerika (460.000 Tonnen) importiert. Innerhalb der Kategorie ist Peru der größte Lieferant, gut für 70.000 Tonnen an die EU. 

Ruhiger Markt Belgien 
Ein Importeur berichtet, dass momentan die Kent und Tommy aus Brasilien und die Kent aus Peru erhältlich ist. Dem Händler zufolge sind die Preise für die Zeit des Jahres recht niedrig, aber bis zu Weihnachten wird der Markt stabil bleiben. Danach wird er zusammenbrechen, erwartet der Importeur. Es ist dann das Angebot aus Peru, das den Markt bestimmen wird. Momentan gibt es viel Anfuhr der Luftfrachtmango und vor allem die kleineren Kaliber. Die Größeren sind sehr begrenzt verfügbar. Für Seefracht Kent wird momentan 5,50 bis 7 Euro bezahlt für eine 4-kg Kiste. Luftfrachtpreis liegt bei 3,80 bis 4,80 pro Kilo. In den letzten Jahren ist der Verkauf von geflogenen Mangos leicht gestiegen. Es gibt vor allem Nachfrage nach essreifen Mangos.

Niederlande, kein einfacher Markt
Der Mangomarkt wird momentan durch ein großes Angebot gekennzeichnet. Es gibt viel Angebot aus Brasilien und aus Peru, was es auf dem Markt nicht einfach macht. Der Preis für die kleinen bis zu dickeren Kalibern liegt zwischen 5 und 7 Euro. Laut Erwartung wird es im Januar ruhiger auf dem Markt. Im Vergleich zum letzten Jahr war der Markt stabiler und gab es weniger Preisspitzen. Es gab allerdings wohl viel Luftfracht. 

Italien verzögert
Je näher Weihnachten kommt, desto mehr die Nachfrage nach Exoten steigt. Das gilt vor allem für Exoten wie Mango, Avocado und Papaya. Die Exoten zeigen in den letzten Jahren eine steigende Nachfrage. Das Angebot von Mangos aus Peru ist einem Händler zufolge 40 Prozent niedriger durch Dürre im Land. Der italienische Handel schaut beinahe eifersüchtig auf die Postition, die Exoten in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Portugal einnehmen. "Sie laufen weit auf uns voraus," grübelt ein Händler. 

Jede Woche publizieren FreshPlaza und AGF.nl eine Übersicht der Marktsituation eines Produktes im weltweiten Sinn. Mit diesen Artikeln wollen wir ein Bild des Weltmarktes geben, der durch Globalisierung immer kleiner wird. Nächste Woche stehen Kakis zentral. 

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