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Deutschland:

Klimawandel verursacht hohe Ernteschäden

Wetterextreme wie Hagel, Trockenheit oder Überschwemmungen verursachen in Deutschland im Schnitt Ernteschäden von rund 511 Millionen Euro im Jahr. Hierzulande gibt es etwa 285.000 landwirtschaftliche Betriebe, die von solchen Wetterextremen betroffen sein können. Das geht aus der Publikation zur „Landwirtschaftlichen Mehrgefahrenversicherung“ hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am 7. Dezember in Berlin vorgestellt hat.

Ziel der Veröffentlichung ist es, auf Wettbewerbsnachteile deutscher Landwirte gegenüber ihren Kollegen in anderen europäischen Ländern aufmerksam zu machen. Denn für einen umfassenden und bezahlbaren Versicherungsschutz gegen Trockenheit und Hochwasser benötigen die Landwirte finanzielle Förderung durch den Staat. Diese Förderung ist in zahlreichen anderen Ländern üblich, in Deutschland bislang aber nicht.



Bild: GDV - Zur Vergrößerung bitte hier klicken

Dabei verändern die Folgen des Klimawandels auch die Risikolage für die Landwirte. Dürren, Spätfröste oder Überschwemmungen können zu existenzbedrohenden Schäden führen. Allein 2003 verursachte eine Dürreperiode Ernteschäden in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Gegen solche Risiken haben sich bislang zu wenige Landwirte versichert. Der Grund: Für Pflanzen- und Tierversicherungen müssen Landwirte in Deutschland außergewöhnlich hohe Steuern zahlen – zum Teil 19 Prozent. In Frankreich, Spanien oder Italien werden dagegen auf diese Policen keine Steuern erhoben.

Quelle: GDV


Erscheinungsdatum:



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