Schafft Blockchain ein ehrliches Spielfeld?

Ende November hat der amerikanische Einzelhändler Walmart angekündigt in Zusammenarbeit mit IBM eine Blockchain testen zu wollen. Diese Art und Weise der Datenspeicherung, die auch für Bitcoin verwendet wird, bietet beim Informationsaustausch viele Vorteile und versichert eine bessere Nahrungssicherheit. Während des EU Fresh Info Forums präsentierte Paul-Adrien Genet, Capgemini, sein Praktikumsbericht über den Einsatz dieser Technik in der Ernährungsbranche.



Seine Studie handelt sich an erster Stelle um den chinesischen Markt für Schweinefleisch. Durch die Lebensmittelskandale haben die Supermärkte dort mit der Blockchain angefangen. Einfach erklärt, besteht eine Blockchain aus verschiedenen Gliedern, die alle Information enthalten. Nur wenn die Information in allen Kettengliedern übereinstimmt, kann ein Geschäft stattfinden. Wenn nicht, dann greift das System automatisch ein.

''Das System ist transparent und man kann herleiten wo die Information herkommt,'' erzählt Paul-Adrien. Die Blockchain kann man "unmöglich hacken, sie ist nicht zentralisiert, sie basiert auf Konsens, ist schnell und billig," zählt er auf. In der Landwirtschaft könnte man diese Daten gut verwenden, legt er dar. Weltweit wird der größte Teil der Nahrung von kleinen Betrieben produziert, vor allem auf der Südhalbkugel. Die haben oft nicht die Möglichkeit zum Datenaustausch, so dass nur die großen Betriebe dazu imstande sind, z. B. zusammen mit einem Veredler. Durch eine Blockchain kann man einerseits eine Machtsposition einer der Parteien vorbeugen. Andererseits kann die Information im System für Betriebe wertvoll sein.


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