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Kartonverpackung im Obst- und Gemüsesektor

Der Sektor des Verpackens mit Karton für Obst und Gemüse kennt keine einfache Saison, das gilt zumindest für Italien. Darüber sprachen wir mit Fabrizio Govi, Sales manager bei Ciesse Paper, auf der Interpoma 2016.

Dem Manager zufolge gibt es hierfür verschiedene Ursachen: Zusammenfaltbare Plastikkisten sind in den letzten Jahren ein Standard für den Verkauf im Einzelhandel für Obst und Gemüse geworden. Zum anderen die Tendenz der Händler von Karton, anfänglich noch in unterschiedliche Bereiche spezialisiert, die eigenen Vorschläge im Sektor des Obst- und Gemüsebereiches zu lenken, um auf die Schließungen und /oder die Krisen der produktiven Branchen zu reagieren, für die sie vorher aktiv waren. "Das hat natürlich einen größeren Wettbewerb in diesem spezifischen Segment ausgelöst," kommentiert Govi.

Zweifelsfrei hat der Karton am Ende auch Vorteile für den Einzelhändler, bestätigt Govi. Tatsächlich wird die gesamte Verpackung aus Karton für die Auslage von Obst und Gemüse im Geschäft am Ende seiner Lebensdauer mittels eines Kompressors, der bei den Verkaufsständen selbst aufgestellt ist, zurückgewonnen.

"Das Material, in der Papierfabrik hergestellt, liefert noch einen Ertrag von 0,050 Euro / kg. Darüber hinaus haben wir herausgefunden, dass in den Momenten, in denen man ein Produkt promoten oder in Evidenz bringen und bei einem Verkaufspunkt bewerten will, die Wahl unweigerlich auf das Verpackungsformat aus Karton fällt, sofern sich dieses in der Form personalisieren läßt und sich für die Grafik eignet, die andere Verpackungstypologien nur schwierig anbieten können. "




Es gibt natürlich auch andere Aspekte der Nachhaltigkeit, die, nach Meinung von Govi, in höherem Maß verfügbar sind. Zum Beispiel die Wiederverwertung des Kartons, seine umweltfreundliche Verwertbarkeit (wie man weiß, hat die Papierindustrie weltweit bekanntgegeben, dass für jeden gefällten Baum drei neue gepflanzt werden müssen zur Produktion von Zellulose.) Zum Recyceln im besonderen, muss gesagt werden, dass Italien eines der virtuosesten Länder ist, es ist an dem Punkt angelangt, keinen recycelten Karton mehr aus dem Ausland zu kaufen. So wie es vorher durch das Dekret Ronchi gemacht wurde. Heute sind sie in der Lage an andere Länder, die nicht recyceln, zu verkaufen, sowie Indien oder China.

Der lobenswerte Einsatz vom Konsortium Bestack in Richtung der Forschung und Entwicklung ist anzuerkennen und besonders deutlich zu machen. Dieser leitet zu einer Kreation von Verpackungen in Karton, die konkret in der Lage ist, die Frische der Obst- und Gemüsewaren länger zu bewahren.

"Im Karton liegt letztlich ein großer Spielraum zur Kreativität, für den Entwurf mit verschiedenen Formen, mit Einsatz von Haltegriffen, mit anziehenden Aufdrucken, Neuheiten. Darum fahren wir fort, eine Quote auf dem Markt zu halten, auch wenn unsere Kosten uns immer weniger wettbewerbsfähig machen, im Vergleich zu anderen qualifizierten Fachleuten des Sektors, zum Beispiel den Deutschen."


Darum diversifiziert Ciesse Paper die eigene Linie und stellt den Verpackungen aus Karton eine Serie von Verpackungen aus Polypropylen zur Seite. Nur aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehend, kann Polypropylen als sauberes Plastik angesehen werden, da es keine Rückstände hinterlässt, wenn es entsorgt wird.

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