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Schweden:

Viel Import trotz lokaler Produktion

In den letzten drei Jahren sind die Importe von Obst und Gemüse in die nordischen Länder beständig gestiegen. Die Gemüseimporte der letzten drei Jahre hatten einen Wert von 1.74 Millarden Euro, während die Obstimporte bei 2.77 Millarden Euro lagen. Die Mengen sind bei Gemüse um 8% und bei Obst um 5% gestiegen. Das sagte ein Bericht von Eurofresh Distribution.


Schweden und Norwegen sind sowohl bei Obst, als auch bei Gemüse die Top-Importeure. Schweden importierte 2015 768.832 Tonnen Obst für insgesamt 1.03 Millarden Euro und frisches Gemüse mit einem Wert von 627.37 Millionen Euro. Norwegen liegt mit 446.212 Tonnen Gemüse im Wert von 548.8 Millionen Euro und 543.311 Tonnen Obst im Wert von 904.7 Millionen Euro, im gleichen Jahr auf Platz zwei.



Auffällig ist, dass das beliebteste Importgemüse in Schweden Tomaten (89.135 Tonnen), Kartoffeln (52.846 Tonnen) und Karotten (mit einem 24%tigen Anstieg der Importe) sind.

"Ich bin davon überrascht, weil sowohl Kartoffeln, als auch Karotten das ganze Jahr über in Schweden angebaut werden und Tomaten gibt es auch fast das ganze Jahr über auf dem lokalen Markt. Bei Tomaten könnte es an der Nachfrage für Strauchtomaten liegen, bei deren Anbau sich viele schwedische Bauern noch schwer tun. Die meisten lokalen Kartoffeln werden lose verkauft und ich als Verbraucher habe bemerkt, dass die Spezialsorten wie Ratte, Cherie, Cecile, Asparges und Marilyn in einer Verpackung verkauft werden. Diese Sorten werden oft von den Supermärkten importiert, aber ich denke, dass das eine Frage des Preises sein könnte. Wir als Unternehmen konzentrieren uns während der Saison auf lokal angebaute Produkte und, weil Kartoffeln und Karotten das ganze Jahr über angebaut werden, sehen wir keinen Sinn darin, sie zu importieren. Die schwedischen Kartoffelbauern haben beispielsweise ihr Sortiment verfeinert und bieten heutzutage viele Sorten von bester Qualität an. Es gibt einfach keinen Grund für Importe." so Anita Jansson vom Großhändler Hebe Frukt in Schweden.



"Ich finde es merkwürdig, dass immer mehr importiert wird, obwohl die Verbraucher dazu tendieren, eher lokal zu kaufen und mehr über die Bauern, die die Lebensmittel, die sie kaufen, angebaut haben, wissen wollen."

Norwegen - 1.45 Millarden Euro Importmarkt
Norwegen kam nach Schweden auf Platz zwei, da auch dort die Importe von Frischwaren im letzten Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht haben. In Norwegen sind die Frischwarenimporte mit dem meisten Wert Tomaten im Wert von 107.7 Millionen Euro, gefolgt von Blumenkohl und Kohl mit einem Wert von 54.8 Millionen Euro.

Das meiste frische Gemüse, das nach Norwegen importiert wird, kommt aus Spanien. Was Obst angeht, ist Norwegen ein großer Importeur von Zitrusfrüchten (129.628 Tonnen) und Äpfeln und Birnen (111.038 Tonnen). 2015 kamen 60% von Norwegens Äpfeln aus Italien. 

Im Gegensatz zu Schweden, das von den Niederlanden beliefert wird, importiert Norwegen mehr aus Spanien. 2014 hatten die Gemüseimporte einen Wert von 92.9 Millionen Euro und Obst einen Wert von 116.9 Millionen Euro. Holländische Importeure kamen auf 74.94 Millionen Euro.


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