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Monsanto: Gewinn bricht wegen Glyphosat ein

Der US-Saatguthersteller Monsanto muss kurz nach der Fusionsvereinbarung mit Bayer einen deutlich geschrumpften Jahresgewinn vermelden. Im Geschäftsjahr 2015/2016, das bis Ende August lief, wurde ein Nettogewinn von 1,34 Milliarden Dollar verbucht, wie das Unternehmen am Mittwoch, 5. Oktober 2016 mitteilte.

Das war ein Minus von 43,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr. Die Umsätze fielen um zehn Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar.

Hintergrund ist unter anderem, dass die im Ausland erzielten Umsätze von Monsanto am Ende in Dollar umgerechnet werden, was für das Unternehmen wegen der vergleichsweise starken US-Währung nachteilig ist. Ausserdem leidet der Konzern unter den allgemein niedrigen Preisen für landwirtschaftliche Produkte.

Besonders zu spüren bekam Monsanto niedrigere Preise bei seinen Unkrautbekämpfungs-mitteln auf Basis des umstrittenen Mittels Glyphosat. Dies trug wesentlich zu einem Umsatzrückgang von 1,2 Milliarden Dollar im Pflanzenschutzgeschäft bei.

Der in den USA vielbeachtete Gewinn pro Aktie lag den Angaben zufolge bei 4,48 Dollar - im Juni hatte Monsanto 4,40 bis 5,10 Dollar in Aussicht gestellt. Anleger reagierten wenig begeistert, die Monsanto-Aktie verlor nach Bekanntwerden der Zahlen an der New Yorker Börse 0,44 Prozent.

Dabei gab es auch gute Nachrichten: Im vierten Quartal konnte Monsanto seine Umsätze deutlich um fast neun Prozent steigern. Unter anderem verkauften sich genmanipulierte Sojasorten in den USA und Lateinamerika besser. Unterm Strich stand ein Verlust von 191 Millionen Dollar, nach 495 Millionen im letzten Quartal des vorherigen Geschäftsjahres.

Für das neue Geschäftsjahr erwartet Monsanto einen Gewinn pro Aktie von 4,50 bis 4,90 Dollar. Die nächsten Monate dürften vor allem im Zeichen der Übernahme durch Bayer stehen, die bis Ende kommenden Jahres abgeschlossen werden soll. Der Leverkusener Konzern zahlt 66 Milliarden Dollar. Allerdings müssen sich noch mehrere Kartellbehörden zu dem Zusammenschluss äussern.

Quelle: www.bauernzeitung.ch

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