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Fotoreportage: Deutscher Obst & Gemüse Kongress 2016

In Großbritannien wird zehn mal so viel vorgeschnittener Salat als in Deutschland verkauft. Warum ist das so und was für Chancen bietet dies auf dem deutschen und englischen Markt? Darüber informierten Koen Hazenwinkel von EFMI und Jan Doldersum von Rijk Zwaan letzten Freitag auf dem Deutschen Obst & Gemüse Kongress.


Jan Doldersum von Rijk Zwaan während seiner Präsentation

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“Lassen Sie uns mit Tatsachen über den Einzelhandel beginnen", begann Koen Hazenwinkel seine Rede. Denn der Sektor steht ziemlich unter Druck. Lebensmittel werden verschwendet und durch die Vergreisung nimmt der Konsum ab. Das ist keine gute Situation. Dann gibt es noch die Konkurrenz. Auch aus Quellen, die man nicht erwartet. Mit einem Umsatz von 24 Prozent aus dem Food Segment, sind non food Discounter, wie die Action ein direkter und großer Konkurrent für den Lebensmittelhandel. Und dann gibt es auch noch die Online Anbieter wie Amazon Fresh, die den Einzelhändlern im Nacken hängen. "Wie das aussehen wird, ist noch unsicher, aber fest steht, dass man dabei bleiben muss." Alles zusammen resultiert diese bedrängende Situation in hohe Konkurrenz, was zu Supermarktdichte und einem rückläufigen Umsatz pro Quadratmeter Ladenfläche führt. Langsam werden die Gewinner deutlich. Discounter punkten: Produkte von guter Qualität zum billigsten Preis verkaufen gut. Aber der Preis ist nicht das wichtigste für Produkte mit einem zugefügtem Wert. Das höhere Segment Einzelhändler wächst auch gut. Nur die Mittelklasse bleibt zurück.

Dann kommt Frage 2 - Wie kommt man an das höhere Segment?
Wo liegen die Möglichkeiten? Hazenwinkel nennt verschiedene Möglichkeiten der Innovation: convenience, enjoyment, health und good behaviour.
 
Jan Doldersum von Rijk Zwaan zeigt, was diese Möglichkeiten dem Lieferanten bieten. Qua Convenience gibt es große Unterschiede zwischen dem Zustand, in dem verschiedene europäische Märkte sich befinden. In Großbritannien wird inzwischen zehn mal so viel an Convenience Salatprodukten als in Deuschland ausgegeben. "Aber wir sehen auch eine Zunahme auf dem deutschen Markt", erklärt er. Die Produkte werden auf eine andere Weise verkauft. Spontaner, wobei das Aussehen sehr wichtig ist. Man unterscheidet sich also auch, durch Aufmerksamkeit zu schenken an Verpackung, Preis und Frische des Produktes. Auch der Geschmack zählt: roter, bitterer Salat läuft nicht in einer single Verpackung, aber wohl im Gemisch. Kleiner Unterschied zwischen Deutschland und anderen Ländern? In Frankreich und Großbritannien wird viel mehr auf Haltbarkeit gesetzt.
 
Zwei auffallende Trends: Zurück zur Basis mit Fresh & Naked, oder aber ungewaschener Salat und die Nachfrage nach ganzen Salatblättern, wie z. B. kleinerer Romaine.
 
Doldersum kennt diese Ziffern, da innerhalb Rijk Zwaan hiermit gearbeitet wird. So entwickelte das Unternehmen vor einigen Jahren bereits die Salanova, womit frisches Produkt leicht erreichbar für den Konsumenten ist. Dieses Jahr wurde außerdem KNOX lanziert: Salatsorten, die sich weniger schnell rot färben und dadurch länger frisch aussehen. Das bietet Einzelhändler, die mehr im Lager wollen oder aber dem Konsumenten bessere Qualität liefern wollen, Möglichkeiten.

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