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Erfolg Zucchinisaison abhängig vom Herbst

"Im Prinzip haben wir für die Zucchini geradeso genug Kunden. Für den Produzenten mit beheizten Gewächshäusern könnte das Wetter schlechter sein. Dann nimmt die gesamte Zucchiniproduktion ab. Momentan ist das keine Kunst. Man pflanzt die Pflanzen und es geht beinahe von selbst. Bei zwei Tagen mit mäßigem Wetter, bemerkt man das sofort auf dem Markt. Dann steigt der Preis auch wieder." Das sagt Zucchinibauer Helmoed Meijer, gerade mit der Ernte seiner gelben Zucchinis aus dem Gewächshaus beschäftigt.


Foto und Verkauf über The Greenery
 
Mäßige Saison
Für Meijer kommt die Konkurrenz in dieser Zeit des Jahres aus den kalten Gewächshäusern. Vor einigen Jahren standen diese voll mit Radiesschen. Nun werden dort Auberginen und Zucchini gepflanzt." Das resultiert in eine recht mäßige Saison. "Einige Tiefpunkte und einige Höhenflüge, aber keine spannenden Dinge. Am Anfang der Saison war das Wetter nicht so gut. Der Hagelschaden hat auch 5 bis 6 Hektar Zucchini aus der Produktion genommen und dadurch ist schon eher eine Lücke entstanden."
 
Momentan liegen grün und gelb gleichwertig im Preis. "Gelb ist etwas besser im Tageshandel, aber die Verträge laufen besser bei den Grünen. Bei den Gelben hat man höchsten einen Wochenvertrag. Länger traut man es sich noch nicht." Das ist schon anders als vor ein paar Jahren, als für die gelben Zucchini kein Vertrag zu schliessen war. "Verträge sind gegenwärtig normal - aber wenn der Tageshandel billig ist, sind die Mengen bei den Verträgen auch gering. Die sind vorher noch nicht ausgefüllt."
 
Israelische Anfuhr
Vor allem der Herbst ist darum wichtig. "Bei den gelben Zucchinis ist Israel der größte Konkurrent. Für die grünen Zucchini ist Spanien wichtig, aber die Haltbarkeit der gelben Zucchini ist nicht ausreichend. Nach ein paar Tagen im Lastwagen läßt die Qualität nach, d. h. man muss eigentlich fliegen. Aus Israel wird standard geflogen. Sobald der Preis über einen Euro kommt, fliegt man sie."

Wegen dem schlechten Wetter in den israelischen Anbaugebieten wurde letztes Jahr allerdings nichts geschickt. Auch nicht als die holländischen Mietgärtnereien schon lange aus der Produktion waren und nur der beheizte holländische Anbau produzierte. "Wir hatten alle Preise: von 9 Cent bis 3 Euro und alles dazwischen. Es war spannend und eine Sensation und brachte uns ein außergewöhnliches Saisonsende", erklärt Meijer. Und die Folgen davon sieht man sofort. "Es gibt mehr Zucchini und in Holland wird sehr spät erst gepflanzt. Wenn man im Juni pflanzt, dann schafft man es nicht bis November. Und am Ende will man doch noch über Produkt verfügen."
 

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