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Reichenau-Gemüse eG

Gemüsepaprika: Letzte Ernte Anfang November

Die deutsche Paprikasaison neigt sich dem Ende entgegen. Aber auch hier hat der Sommer, wie bei vielen Kulturen deutschlandweit, seine Spuren hinterlassen. "Wir hatten aufgrund der Witterung einen etwas späteren Kulturstart", erklärt Johannes Bliestle, Geschäftsführer der Erzeugerorganisation Reichenau-Gemüse eG, "Aufgrund des extrem heißen Sommers standen die Pflanzen etwas unter Stress. Daher wird der Ertrag in diesem Jahr etwas unter dem Vorjahr liegen. Mit der Qualität der Paprika waren wir aber dennoch sehr zufrieden."


Johannes Bliestle, Geschäftsführer der Reichenau-Gemüse eG Foto: Angela Liebich

Letzte Hochphase Anfang November
Momentan sind die Anbaubedingungen für die letzte Ernte gut, beschreibt der Reichenau Geschäftsführer die Situation. "Bei einer Ganzjahresproduktion produzieren die Paprika in sogenannten Schwüngen und dies ungefähr sechs Mal im Jahr. Momentan befinden wir uns kurz vor der letzten Hochphase. Diese wird ihre Spitze in der ersten Novemberwoche erreicht haben."

Absatz ist stabil
Insgesamt sei der Absatz bei Gemüsepaprika in Deutschland stabil, so der Geschäftsführer. "Die Nachfrage nach regionaler Paprika aus unserer Heimat ist gut. Paprika steht in Deutschland nach wie vor auf Platz fünf unter den Top Ten der beliebtesten Gemüseprodukte", so Bliestle. Dennoch sind aufgrund der Farbe einige Paprika beim Konsumenten beliebter als andere. "Der beliebteste Paprika der Deutschen ist mit Abstand der rote", erklärt der Experte, "Danach kommen gelb und orange. Etwas abgeschlagen ist der grüne Paprika. Dieser ist allerdings in Österreich und Ungarn sehr beliebt. Geschmäcker sind eben verschieden."

Snack- und Spitzpaprika
Der Geschäftsführer der Erzeugerorganisation glaubt, dass in Zukunft auch andere Paprikavarianten an Bedeutung gewinnen werden. "Das Thema Snackpaprika ist im Kommen und das Sortiment wird sich in dieser Richtung in den kommenden Jahren erweitern. Auch der Spitzpaprika befindet sich zurzeit noch in der Nische, ist aber ein absolutes Trendprodukt. Wer ihn einmal verkostet hat, ist dem süßherben Geschmack verfallen. Aber ähnlich wie bei den Tomaten, gibt es auch hier Sortenunterschiede, die Einfluss auf den Geschmack haben. Daher sollte der Verbraucher darauf achten, welche Sorte er kauft."

Die Reichenau-Gemüse-Vertriebs eG ist die Absatzorganisation für das gesamte Reichenauer Gemüse. Das Absatzgebiet befindet sich vorwiegend regional in Baden-Württemberg und Bayern. Neben der regionalen Produktion bietet die Reichenau-Gemüse-Vertriebs eG ein ganzjähriges Angebot an Obst und Gemüse aus der ganzen Welt bereit.


Johannes Bliestle
Reichenau-Gemüse eG
Marktstr. 1, 78479 Reichenau
Tel. +49 (0) 7534 9200-0
info@reichenaugemuese.de
www.reichenaugemuese.de

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