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"Spanien: Kontroverse Premiere der neuen Serie "Mar de Plástico"

Letzten Dienstag ist eine neue Fernsehsendung in Spanien ausgestrahlt worden. "Mar de Plástico" (Plastikmeer) wurde von ca. 5 Millionen Zuschauern gesehen und hat einige Kontroversen hervorgerufen, vor allem im landwirtschaftlichen Sektor. Die Hauptpersonen sind Rodolfo Sancho und Belén López, die sich neben weiteren Akteuren in "Mar de Plástico" um die Aufklärung von Verbrechen in der fiktionalen Stadt Campoamargo, in der Provinz von Almeria kümmern. Eine Stadt voll von Gewächshäusern, die von Menschen verschiedener Nationalitäten und Altersgruppen bewohnt wird.



Die Serie wurde tatsächlich in Campohermoso, in Almeria, inmitten der Gewächshausproduktionsindustrie, die die Hauptantriebskraft der Wirtschaft in der Provinz ist. Laut dem Sektor, zeichnet die Serie ein falsches Bild, besonders hinsichtlich der Behandlung von zugewanderten Arbeitern. Diese Aussagen stammen von Francisco Vargas in einem Kommentar: "Wenn die Dinge nicht aus dem Kontext gerissen werden, sollte das filmen einer Serie in unserer Umgebung keine Beunruhigung für uns darstellen." Jedoch warnt er davor, dass das Image des Sektors in "Mar de Plastíco" negative Assoziationen bekommen könnte. "Obwohl es nur Fiktion ist und wir uns daher nicht sorgen sollten", warnt er, dass "die Sensibilität der Bürger von Almeria aller ethnischen Gruppen, durch die unterschwelligen Botschaften der Sendung betroffen werden könnte, besonders von jenen, die eine verzerrte und voreingenommene Version der Wahrheit dieses wunderbaren Ortes vermitteln.

COAG hat einen Brief an Atresmedia (Fernsehanstalt) gesendet, welcher die Pilotenfolge der Serie betrifft, in dem sie die Hauptanliegen den Produzenten schildern: "Seit der Ankündigung der kommenden Premiere, sind einige unserer Partner mit Bedenken an uns herangetreten und haben uns gebeten, Ihnen diese Gefühle zu vermitteln", besagt der Brief des COAG Präsidenten Andrés Góngora und kündigt an, dass sie möglicherweise rechtliche Schritte in Betracht ziehen werden, wenn das Image der Produzenten und Almerias Landwirtschaft nicht respektiert werden.Nach Ausstrahlung der Premiere hat Andrés Góngora gesagt, dass "Atresmedia auf unsere Anliegen reagiert hat, einschließlich einer Warnung zu Beginn der Sendung mit dem Ziel, Unwohlsein oder mögliche Missverständnisse vorzubeugen." Der Hinweis besagt klar und deutlich, dass "die Handlungen und Charaktere der Serie sowie die Stadt von Campoamargo rein fiktiv sind."

"Mit diesen Klarstellungen können wir Altresmedias Hauptziel nicht in Frage stellen, was hauptsächlich das Entertainment beinhaltet", sagt er.Neben dem landwirtschaftlichen Sektor haben sich auch viele andalusische Zuschauer über einige Ungereimtheiten in der Darstellung von Almerias Gesellschaft beschwert, einschließlich über den Akzent der Charaktere.

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