Zitronen
Der Markt war fortlaufend äußerst knapp versorgt mit dominierenden Erzeugnissen aus Spanien und komplettierenden aus Argentinien. Uruguay rundete manchmal mit kleinen Abladungen die Warenpalette ab. Die Bewertungen zogen durchweg an. Einzig in Hamburg trafen argentinische Eureka in beträchtlichem Umfang ein. Deren bisherigen Kurse sackten ab, auch die von den Mitbewerbern aus Spanien.
Äpfel
Das Angebot an Frühsorten weitete sich offensichtlich aus. Bei unaufgeregter Nachfrage und ausgedehnter Versorgung mussten die Forderungen überwiegend reduziert werden. Zeitig traten erste Elstar aus dem Inland auf.
Birnen
Spanische und französische Dr. Jules Guyot sowie italienische Santa Maria prägten das Geschäft. Der Verkauf spielte sich in ruhigen Bahnen ab. Waren Bereitstellung und Unterbringung kongruent, so blieben die bisherigen Bewertungen erhalten.
Tafeltrauben
Die Vermarktung der europäischen Produkte gewann an Relevanz. Die sommerliche Witterung hatte zwar den Bedarf forciert, aber Überhänge aus der Vorwoche drängten häufiger dazu, die Forderungen zu reduzieren.
Erdbeeren
Anfangs war die Versorgung etwas knapp und sie sicherte damit ein schon beachtliches Kursniveau. Dann stiegen die Temperaturen. Die Order intensivierte sich folgend in einem Rahmen, der die Bewertungen weiter nach oben klettern ließ.
Aprikosen
Die diesjährige Kampagne läuft langsam aus. Die Bereitstellung hatte sich merklich eingeschränkt. Dennoch waren keine Verteuerungen möglich, da gleichzeitig die Nachfrage abschwächte.
Kirschen
Die Zufuhren verringerten sich. Einzig die Kurse von Produkten, die mit ihren organoleptischen Vorteilen zu punkten wussten und zudem wenigstens über Kaliber 28 mm verfügten, stiegen augenscheinlich an.
Pfirsiche und Nektarinen
Infolge der üppigen Versorgung waren Verbilligungen der Trend, was insbesondere die italienischen Partien betraf. Spanische Chargen verteuerten sich zuweilen in Abhängigkeit ihrer Herkunft. Französische Erzeugnisse notierten häufig relativ konstant.
Pflaumen
Der Markt war in der Hand deutscher Produkte. Da sich die Verfügbarkeit ausgeweitet hatte, baute sich allmählich ein Verkaufsdruck auf. Dem konnte man nur mittels Vergünstigungen begegnen, die sich meist in kleinen Abstufungen über die Woche hinzogen.
Kiwis
Die Importe der beherrschenden Offerten aus Neuseeland waren generell genügend auf den Bedarf abgestimmt. Die Notierungen verharrten für gewöhnlich auf konstantem Niveau.
Bananen
Angebot und Nachfrage harmonierten überwiegend. Auf diesem Umstand basierten die mehrheitlich stabilen Notierungen.
Blumenkohl
Zum einen sicherte eine überschaubare Versorgung relativ konstante Kurse, zum anderen bewirkten begrenzte Anlieferungen ansteigende Preise.
Salat
Bei Eissalat wurde das Geschäft überwiegend mit einheimischen Offerten getätigt. Für gewöhnlich schränkte sich die Verfügbarkeit so weit ein, dass daraus Verteuerungen resultierten; ungeachtet der Tatsache, dass der Warenabfluss nicht immer befriedigte.
Gurken
Die Versorgung fiel oftmals überschaubar aus. Dies hielt die Kurse kontinuierlich oben; teilweise sanken sie dann jedoch, spätestens ab Mitte der Woche, sukzessive auf ein moderates Level ab.
Tomaten
Die Verfügbarkeit schränkte sich ein. Bei freundlichem Interesse hatte man zu Beginn der 32. KW die Bewertungen angehoben. Nach folgenden stufenweisen Steigerungen machten diese zum Freitag hin häufig nochmals einen Sprung nach oben.
Gemüsepaprika
Die Verfügbarkeit fiel anhaltend nicht zu üppig aus. Synchron dazu herrschte ein freundliches Interesse vor. Damit wurde der Trend der Preise quasi vorgegeben: Sie stiegen vornehmlich an, oft sogar merklich.
Zwiebeln
Bei hinlänglicher Versorgung und Räumung verharrten die Notierungen von Gemüsezwiebeln auf ihrem bisherigem Level, sie sackten lediglich selten ab. Vereinzelt angezogenen Einstände ließen sich nicht dauerhaft durchsetzen.
Mehr Informationen finden Sie hier:
BLE Marktbericht KW 32/2015
Quelle: BLE

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