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Deutsche Obstbauern trotzen Frostgefahr:

"Es gibt nicht halb kaputt, sondern nur ganz kaputt"

Im norddeutschen Raum kam es in den vergangenen Tagen zu Frostereignissen. In der frostigen Nacht auf Mittwoch hat Landwirt Jan Holst-Oldenburg aus Nahe in Schleswig-Holstein seine Kirschernte mit speziellen Frostkerzen geschützt. Ziel war es, die empfindlichen Blüten der Kirschbäume vor dem Verfrieren zu retten. Das richtige Vorgehen will gelernt sein.

„Es gibt dabei nicht halb kaputt, sondern nur ganz kaputt", erklärt der Landwirt. In der Blüte ist bereits der Fruchtansatz. Wenn die Kirschblüte verfriert, ist das bereits nach 24 Stunden zu sehen. Die kleine Frucht im Inneren der Blüte ist dann schwarz. Familie Holst-Oldenburg könnte die Ernte abschreiben. Die Verkaufskörbe im Hofladen in Nahe blieben leer.

Sachsen-Anhalt: Nachttemperatur unterschritt Null-Grad-Marke.
Auch in Sachsen-Anhalt wurden Eilmaßnahmen ergriffen. Kerzen zwischen Aprikosenbäumen und auch zusätzliche Wärme für Kirschblüten: Angesichts der späten Nachtfröste schützen Obst- und Weinbauern ihre Bäume. Auf einer Aprikosen-Plantage des Obsthofs Hornemann bei Langenweddingen (Landkreis Börde) etwa brannten in der Nacht und in den frühen Morgenstunden Frostschutzkerzen unter den Bäumen. Die Bäume tragen bereits kleine Früchte, die vor den niedrigen Temperaturen geschützt werden sollen. Gegen drei Uhr am Morgen unterschritt die Temperatur auf der Plantage die Null-Grad-Marke.

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