Vom Labor in die Pfanne: In der Innsbrucker Rossau züchten Max und Siebe von Pompilz außergewöhnliche Pilzsorten und bringen frischen Geschmack und nachhaltige Ideen in die Innsbrucker Markthalle. Aktuell bietet das Startup vier Sorten an, nämlich Igelstachelbart, Kräuterseitling, Nameko und Austernseitling. Grundsätzlich verfolgen Pompilz einen sehr nachhaltigen Ansatz. Angefangen mit dem Substrat bis hin zur Verwendung von der too-good-to-go-App falls etwas von der Ernte übrig bleibt. Ein weiteres passendes Ziel, nämlich die offizielle Biozertifizierung, ist in Arbeit.
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Die Größe der Ernte unterscheidet sich je nach Pilzsorte. Den Austernseitling kann man etwa in zwei Wellen ernten, wie Max im Gespräch erläutert. Bereits nach circa zehn Tagen steht die erste Ernte an (circa 700g pro Substratblock), nach einer Ruhephase geht es in die zweite Ernte, die allerdings nicht mehr so ertragreich ist. Bei den meisten Pilzsorten verfahren Pompilz mit ein bis zwei Erntewellen, so ist auch die beste Qualität gesichert. "Wenn wir auf Maximum sind, wo wir jetzt noch nicht sind, können wir zwischen 200 bis 300 Kilo von allen Sorten in der Woche ernten", heißt es.
Weitere Informationen:
https://pompilz.at/