Die peruanische Traubensaison neigt sich mit einem positiven Ergebnis für den Export dem Ende zu. Für Premium Choice, eine Plattform, die Erzeuger und Absatzmärkte in einem integrierten Modell zusammenbringt, war dies eine Saison, die sich vor allem durch die Kombination aus guter Fruchtqualität, anhaltender Nachfrage und dem Ausbleiben größerer Störungen auszeichnete.
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Alejandro Falcón, Head of Procurement des Unternehmens, fasst es so zusammen: "Es war eine starke Saison mit soliden Märkten und stabilen Preisen, die innerhalb streng durchgeführter Programme gut stabil blieben. Im Gegensatz zu früheren Jahren, in denen es viele Schwankungen gab, konnten wir dieses Mal besser planen und standen unter weniger kommerziellem Druck."
Einer der auffälligsten Punkte war, dass der Markt die größeren peruanischen Mengen gut aufnehmen konnte, ohne dass dies zu nennenswerten Preisverwerfungen führte. Die Vereinigten Staaten, Europa und Asien blieben im Gleichgewicht, ohne starke Spitzen oder plötzliche Einbrüche. Laut Falcón war es aus kommerzieller Sicht ein vorhersehbares und relativ einfaches Jahr. Das erleichtert es, langfristige Programme weiter auszubauen.
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Für Premium Choice bedeutete diese Saison auch einen großen Schritt nach vorn. Das Unternehmen vervierfachte sein Volumen im Vergleich zum Vorjahr und festigte seine Position in Südkorea, Thailand, Taiwan und China. Darüber hinaus startete es auch in Europa, ganz im Sinne der Strategie, den Absatz auf mehr Märkte zu verteilen.
Im Bereich der Logistik blieben die ursprünglich erwarteten Probleme letztlich aus. Dennoch kam es bei Sendungen nach Asien in vielen Fällen zu Verzögerungen von 3 bis 15 Tagen. Falcón erklärt: "Diese zusätzliche Transitzeit betraf vor allem die empfindlicheren Sorten. Das bestätigt erneut, dass die endgültige Qualität immer mehr von der logistischen Effizienz abhängt, genauso wie von der Qualität auf dem Feld."
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Was den Wettbewerb betrifft, so behielt Chile seine übliche Rolle innerhalb des Absatzfensters, ohne nennenswerte Spannungen zu verursachen. "Beide Herkunftsländer fanden stabile Märkte mit guter Aufnahmefähigkeit", sagt Falcón. Seiner Meinung nach deutet dies auf eine ausgeglichene Marktsituation hin.
Asien fragt weiterhin nach Trauben mit guter Größe, fester Struktur und hohem Zuckergehalt. Der Brix-Wert und der Zustand bei der Ankunft sind nach wie vor entscheidend. Zertifizierungen wie GlobalGAP entwickeln sich weiter zum Standard, insbesondere in Europa und zunehmend auch in Asien.
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Gleichzeitig entwickelte sich auch der Mangohandel gut. Das lag an einem geringeren weltweiten Angebot und stabilen Preisen. Dennoch war die Anbausaison aufgrund von Qualitätsproblemen, wie z. B. der Entstehung von Lufttaschen, anspruchsvoll. Dadurch mussten die Kontrollen am Ursprungsort verschärft werden.
Insgesamt zeigt das Jahr 2025/26, dass der Erfolg im Export zunehmend von einem guten Lieferkettenmanagement abhängt: Qualität, Logistik und Markt müssen nahtlos ineinandergreifen.
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Alejandro Falcón
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