Italienische Birnen sind noch einige Monate lang, bis Ende April, erhältlich. Dabei handelt es sich vor allem um Abate und andere Winterbirnen. Die Williams sind fast ausverkauft. "Trotz der begrenzten Ernte in Italien im Jahr 2025", sagt Manuel Manfredi, Geschäftsführer von Opera La Pera, "können wir unsere Kunden dank einer guten Ernteplanung noch bis Ende April beliefern. Die Verbraucher werden also noch lange Zeit italienische Qualitätsbirnen kaufen können."
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Das vergangene Jahr war schwierig, vor allem aufgrund der geringeren Erträge. Dennoch beginnt Manfredi optimistisch. Die Williams-Birne schnitt relativ gut ab und lieferte im Allgemeinen ordentliche Erträge. Auch kommerziell waren die Ergebnisse positiv, nicht nur in Italien, sondern auch in Frankreich. Das war bemerkenswert, da die Konkurrenz aus anderen Anbaugebieten zunimmt. Inzwischen neigt sich die Saison für Williams dem Ende zu. Anfang März werden die Vorräte aufgebraucht sein. Danach gibt es noch zwei bis drei Wochen Zeit für die rote 'Schwester', die Max Red Bartlett.
© Cristiano Riciputi | FreshPlaza.deGeschäftsführer Manuel Manfredi
Bei den anderen Sorten sieht es anders aus. Manfredi verweist auf Zahlen von Wapa: Die italienische Birnenernte lag 2025 um etwa 25 % unter dem Vorjahresniveau. In den wichtigsten Anbaugebieten in anderen Teilen Europas war hingegen ein Wachstum zu verzeichnen. Belgien verzeichnete einen Anstieg von 32 % und die Niederlande von 8 %. Das sind die beiden größten Birnenerzeuger Europas. Auch andere Länder ernteten mehr: Spanien und Polen jeweils 10 %, Frankreich 2 %. Italienische Birnen müssen sich also in einem viel wettbewerbsintensiveren Umfeld behaupten, insbesondere auf dem ausländischen Markt. Dort wird es immer schwieriger, Marktanteile zu halten.
"Wir tun dies mit Qualität und der Kraft unserer Lieferkette", sagt Manfredi. "Es ist eine starke Lieferkette, die unseren Handelspartnern Sicherheit bietet, auch wenn es um ein hohes Serviceniveau geht." Dabei spielt auch die g.g.A. Pera dell'Emilia Romagna eine wichtige Rolle. Dieses Qualitätslabel steht für Birnen aus einem Gebiet mit zertifizierten Anbaueigenschaften.
Die größte Herausforderung für die Zukunft bleibt der Anbau selbst. Laut Manfredi müssen die Erzeuger jedes Jahr alles daran setzen, um den Klimawandel, Pflanzenkrankheiten und den Wegfall von wirksamen Pflanzenschutzmitteln im Obstgarten zu bewältigen. Auch diese Faktoren trugen zu den geringeren Erträgen im Jahr 2025 bei. Dennoch blickt er positiv in die Zukunft: "Trotz allem haben wir genug geerntet, um noch zwei Monate lang mit der Vermarktung fortzufahren. In diesem Zeitraum wollen wir die Arbeit unserer Mitglieder so gut wie möglich zur Geltung bringen."
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Über Bruno Tosarelli, 155
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