Trotz der Wetterprobleme in den spanischen Anbauregionen sind die Blumenkohlpreise noch nicht berauschend. "Es ist nicht so, dass es keine Schäden gibt, denn es gibt Erzeuger, die einige Hektar abschreiben können, aber wir sehen nicht, dass sich das im Moment im Blumenkohlpreis widerspiegelt", sagt Dennis van Tricht von AGF Direct.
Das im niederländischen Zwaagdijk ansässige Unternehmen hat im vergangenen Jahr mit dem Import von italienischem Blumenkohl begonnen, der sich jetzt als nützlich erweist. "Die Qualität des spanischen Blumenkohls ist aufgrund der Wetterbedingungen nicht optimal, daher ist der italienische Blumenkohl eine willkommene Ergänzung. Wir hätten die Saison nicht besser beginnen können. Die Verkäufe laufen gut", sagt Dennis.

Auch die Preise für Brokkoli sind normal. "Der stammt größtenteils aus Murcia und ist daher nicht von den Überschwemmungen betroffen", erklärt der Importeur. "Allerdings sehen wir auf dem Markt, dass andere Kohlsorten wie Spitzkohl, Chinakohl und Grünkohl nur schlecht verfügbar sind; deren Preise sind alle gestiegen."
"Und man sieht jetzt, dass viele Supermärkte Sonderangebote für Chicorée machen wollen, weil dieser gut verfügbar ist", fährt Dennis fort. Er bleibt optimistisch, was den Saisonverlauf der Freilandgemüse angeht. "Viele lagerfähige Produkte sind eigentlich zu gut gediehen, was zu einigen Problemen bei der Lagerung führt, wie Ringfäule. Es könnte durchaus sein, dass die Preise für Lagergemüse im Laufe der Saison noch einmal ansteigen."
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Dennis van Tricht
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