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Die Auswirkungen des Frosts zum Jahresende auf apulische Artischocken

Anfang 2026 wurde Süditalien von einer Kältewelle heimgesucht. Der starke Temperaturrückgang hatte jedoch erhebliche Auswirkungen auf den Obst- und Gemüsesektor im Norden Apuliens, insbesondere auf Artischocken und Fenchel.

© Vincenzo CiccolellaIn der Neujahrsnacht fielen die Temperaturen plötzlich auf -4 °C, was die Provinzen Bari-Andria-Trani (BAT) und andere Gebiete in der oberen Capitanata (Foggia) schwer traf, wo fast die gesamte Artischocken- und Fenchelernte zerstört wurde.

Vincenzo Ciccolella von Agri Castello Srl schätzte den Schaden und stellte fest, dass mindestens 1.500 Hektar in einem Gebiet betroffen waren.

„Die Pflanzen verschlechtern sich zunehmend", sagt er. „Der Frost hat ihr Lymphsystem unterbrochen. Der anschließende Temperaturanstieg hat die Situation nur noch verschlimmert. Das Produkt ist jetzt selbst für die verarbeitende Industrie unbrauchbar. Ich habe alles verloren. Ich hatte 25 Hektar Artischocken und Fenchel in Produktion, die durch die jüngsten niedrigen Temperaturen vollständig zerstört wurden. Der Frost setzte bereits am Nachmittag des 31. Dezembers ein. Eine mangelnde Luftzirkulation hat die Pflanzen zusätzlich geschädigt."

© Vincenzo Ciccolella

„Die aktuelle Produktionskrise ist Teil eines ohnehin schon instabilen Marktes, auf dem der Verbrauch eingeschränkt ist und die Erzeugerpreise niedrig sind. In der ersten Januarwoche schwankten die Preise zwischen 0,15 und 0,20 EUR pro Stück. Hinzu kommt ein Aufschlag am Verkaufsort, der leicht 60 % übersteigt, was den Endverbraucher abschreckt. Infolgedessen bleiben viele Artischocken auf Märkten und in Supermärkten unverkauft. Die Artischockensaison ist bereits aufgrund von sommerlichen Wetterbedingungen und Wasserknappheit, die die Umpflanzung bis August verzögerten, verspätet. Nun muss in den nächsten Tagen mit einem Rückgang des inländischen Angebots um mindestens 40 % gerechnet werden."

Die Betreiber befürchten, dass diese Knappheit durch massive Importe, insbesondere aus Ägypten, ausgeglichen wird. Der lokale Anbau kann mit deren Preisen nicht konkurrieren. „Wir befinden uns erneut in einer schwierigen Situation: eine Kampagne, die uns vor neue Herausforderungen stellt, erhebliche Produktionskosten und eine fast unschlagbare ausländische Konkurrenz", fährt Ciccolella fort.

© Vincenzo Ciccolella

Daher ist die Angabe der Herkunft der Produkte für den Schutz des Sektors von entscheidender Bedeutung. Wenn heimische Produkte aufgrund klimatischer Faktoren knapp sind, die Marktstände jedoch mit preisgünstigen Waren gefüllt sind, müssen die Käufer über die Herkunft ihrer Einkäufe informiert werden. „Information, Bewusstsein und Transparenz sind erforderlich. Wir wünschen uns ein größeres Bewusstsein bei den Betreibern und Endverbrauchern hinsichtlich der Faktoren, die die Produkte der Region beeinflussen."

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