Schweizweit gibt es acht große Chicorée-Treibereien, Gamper in Stettfurt ist eine davon und beliefert die führenden LEH-Ketten des Landes. Er treibt rund 2.500 Tonnen Zapfen pro Jahr, davon 500 Tonnen mit Bio-Label. Beim konventionellen Chicorée hält Gamper in der Schweiz einen Marktanteil von etwa 30 Prozent, im Bio-Bereich circa 90 Prozent. Die Ursprünge des Chicorée-Betriebs gehen auf die 70er Jahre zurück.
© Gamper & Co. Gemüsekulturen
Die Nachfrage nach Chicorée sei seit Jahren 'sehr stabil', die Marktpreise ebenso. Im Detailhandel kostet das Kilogramm etwa vier Franken. Laut den Zahlen der Schweizerischen Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen (SZG) lag die in der Schweiz produzierte Menge im Jahr 2.000 bei 2.800 Tonnen. Im Jahr 2023 waren es 5.450 Tonnen. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Menge nicht mehr an. "Wenn es warm ist, verkaufen wir spürbar weniger Chicorée", sagt Geschäftsführer Fabian Etter (oben im Bild). Um die Festtage werde zwar viel Chicorée nachgefragt, "am meisten aber im Januar und Februar, wenn es meist wirklich kalt ist".
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www.gampergemuese.ch