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Matthias Kinzel, Sales Manager bei Palm Systems:

"Hohe Nachfrage nach automatisierten Lösungen und ganzheitlichen Prozessen"

"Es herrscht eine gute Nachfrage nach unseren Maschinen zur Sortierung und Verpackung von Obst, unabhängig davon, um welches Obstsegment es sich handelt", teilt uns Sales Manager Matthias Kinzel von Palm Systems mit. Das Unternehmen bietet Sortier-, Verpackungsmaschinen und Automationslösungen rund um die Verarbeitung von verschiedenen Obstsorten wie Äpfeln, Birnen, Kirschen u.a. für jede Unternehmensgröße an. "Die Sortiermaschinen, die wir von unseren Partnerunternehmen Elisam und Perfect integrieren, bilden in den meisten Fällen einen Teil des Gesamtprozesses ab, den Palm Systems seinen Kunden bietet. Wir sind auf das effiziente und fruchtschonende Handling wie Nassentleerung, Trocknung, Kistenwiederbefüllung und Verpacken der Früchte spezialisiert. " 

Weltweite Kundschaft
"Der allgegenwärtige Fachkräftemangel, egal in welcher Branche, macht die Nachfrage nach automatisierten Lösungen immer größer", so Kinzel. Ferner könne durch die internationale Vernetzung des Unternehmens eine entsprechend höhere Nachfrage abgedeckt werden. "Die Maschinen sind vorwiegend in Europa, Nordamerika, aber auch in Südafrika und Australien sehr gefragt."

"Die Anforderungen unserer Kunden wachsen stetig und werden immer detaillierter. Je nachdem wie die Äpfel beispielsweise weiterverarbeitet werden, müssen die Äpfel nach Maß, Farbe, äußere und innere Qualität und Gewicht in unterschiedliche Kategorien sortiert werden. All diese Parameter können über die Software der Sortiermaschinen nach den unterschiedlichsten Kundenwünschen anpasst und sortiert werden."

Verlauf der Sortier- und Verpackungsanlage
Die Leistungen der Maschinen und damit verbundene Maschinenausstattung orientieren sich dabei am individuellen Kundenwunsch. "Vor der Sortiermaschine werden die Äpfel, Birnen oder Kirschen mit einer Portal- oder Tauchentleerung fruchtschonend aus den Großkisten ins Wasserbecken entleert. Für eine effektive Kapazität werden die Kisten im Wasser Becken zum Entleeren gekippt und um einen effizienten Kistenwechsel abzubilden und eine nahezu durchgängige Belegung der nachgelagerten Maschine zu realisieren", erklärt Kinzel.

"Nach der Entleerung werden die Früchte, wenn gewünscht aus dem Wasser geführt, um über ein Verleseband beschädigte oder matschige Ware auszusortieren. Auf Wunsch können die Früchte auch mit einer eigens entwickelten Bürstenmaschine gereinigt werden, die beispielsweise auch Rußtau entfernen kann, bevor Sie dann zur Sortiermaschine gelangen und nach den entsprechenden Anforderungen des Kunden nach Maß, Farbe, Gewicht, und Qualitäten sortiert und den zugehörigen Ausgängen zugeordnet werden. An den Ausgängen werden die Früchte in Wasserkanälen gespeichert, um bspw. über einen Sammelkanal der Grosskistenwiederbefüllung im Wasserbad zugeführt zu werden.  Die befüllten Großkisten werden dann mittels Palm Portal-Stapelroboter auf der von der Software zugewiesenen Kommissionsfläche platziert. Zeitweise werden an einigen Ausgängen auch direkt Packbänder installiert, um unterschiedliche Kartonagen zu verpacken. 

Bis zu 30 Tonnen Ware sortiert
"Die Sortiermaschinen sind je nach Hersteller von 2 bis 8 parallellaufenden Bahnen erhältlich und können je nach gewünschter Anzahl von Qualitäten und Kapazität von 6 bis 85 Ausgängen ausgestattet werden. Durch unterschiedliche Ausstattungen sind so bspw. bei kleineren Betrieben mit einer vierbahnigen Sortiermaschine bis zu 6 Tonnen/h möglich. Abhängig von den Zufuhrsystemen werden bei Sortiermaschinen mit sechs bis acht Spuren bis zu 30 Tonnen/h erreicht."

Kinzel erzählt uns zudem von einem Projekt was kürzlich bei einem Kunden umgesetzt wurde, der eine neue Sortierstation in Betrieb genommen habe, in der die Äpfel über eine Portal-Nassentleerung gewaschen und anschließend der Sortieranlage zugeführt werden. "An die Anlage sind 35 Sortierkanäle gekoppelt, ausgeführt in besonders kurzbauender Ausführung, in der die Ware gesammelt, gespeichert und über die Wiederbefüllung in Kisten zurückgefüllt und über die Portal-Stapelanlage kommissioniert wird. Dieser Gesamtprozess wird über die von Palm hausinterne Software kontrolliert."  


6x Palettierer-Front

Verzögerte Lieferketten
Die verzögerten Lieferketten sorgen auch Anfang 2023 noch für etwas Wartezeit an der ein oder anderen Stelle. Jedoch habe Palm Systems einen guten Vorrat an Einzelteilen und Komponenten bspw. im Elektronikbereich anlegen können. "Die Lieferzeiten der Hersteller haben sich in den letzten 2 Jahren definitiv verlängert. Statt damals zwei sind es eher sechs bis acht Wochen geworden. Bei umfangreicheren Steuerungen können die Wartezeiten auch schon über einem 1/2 Jahr liegen. Hierbei muss man aber auch flexibel sein und sich nach Alternativen umsehen."  

Bilder: Palm Maschinen GmbH & Co. KG 

Weitere Informationen:
Matthias Kinzel 
Palm Maschinen GmbH & Co. KG
Ostfeld 23, 21635 Jork
Telefon: +49 4162 90 79 9-0
E-Mail: mkinzel@palm-systems.de  
Internet: www.palm-systems.de 


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