Cees Visser, Asian Crop (Niederlande):

"Ein asiatisches Gemüse wie Shanghai Pak Choi ist inzwischen fast alltäglich geworden"

Der Absatz von asiatischem Gemüse aus niederländischen Gewächshäusern läuft recht gut, so Cees Visser von Asian Crop. Jetzt, wo die Wintersaison naht, liefert das Unternehmen asiatisches Gemüse aus Spanien und das ganze Jahr über aus dem niederländischen Gewächshaus. "Wir beschweren uns nicht über die aktuellen Preise, sondern nur darüber, dass sie aufgrund der hohen Kosten auch enorm notwendig sind", sagt er.

"Jetzt heizen wir minimal, so dass der Kostenanteil nicht so groß ist, aber wir müssen das Gemüse frostfrei halten und demnach etwas heizen. Aber jeder Kubikmeter Gas kostet fünfmal so viel wie in anderen Jahren", sagt Cees. "Man spürt die Unruhe auf dem Markt aufgrund der Inflation und der Kostensteigerungen. Die Frage ist, ob die Preise für die Verbraucher nicht zu hoch werden."


Cees, Leo und Danielle Visser

Die Corona-Pandemie bereitete der Gärtnerei in Velden, Limburg, im Jahr 2020 Kopfzerbrechen. "Wir standen erst am Anfang unserer Produktion und der Absatz ging in den ersten Tagen stark zurück. Glücklicherweise konnten wir dann mit dem Verkauf an Supermärkte und Großhändler, die die Verbraucher direkt beliefern, einen anderen Kurs einschlagen. Infolgedessen haben sich die Verkäufe noch etwas gehalten. Glücklicherweise hat sich diese Situation entspannt."

Immer mehr Kleinverpackungen
Ein wichtiger Trend der letzten Jahre ist, dass immer mehr asiatisches Blattgemüse in kleinen Verpackungen (Flow Packs) verkauft wird, sagt Cees, der das Unternehmen zusammen mit seiner Schwester Danielle leitet. Asian Crop liefert sein asiatisches Gemüse an Kunden in ganz Europa. "Wir richten uns hauptsächlich an Großhändler. Die größeren Supermärkte überlassen wir gerne anderen, denn das ist doch eine spezielle Sparte."

Das Angebot bei Asian Crop ist in den letzten Jahren ziemlich stabil geblieben. Obwohl Produkte wie Am Choi, Hing Choi und Ong Choi nicht allen Verbrauchern bekannt vorkommen, wagen sich laut Cees auch immer mehr Europäer an asiatisches Gemüse. "Immer mehr Menschen essen asiatisches Gemüse. Ein Produkt wie Shanghai Pak Choi ist inzwischen fast alltäglich geworden. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden auch eine breite Palette an exotischen Produkten an, aber sie kommen wegen des asiatischen Blattgemüses zu uns und mit den anderen Exoten füllen wir die Paletten auf." 

Die Anbaufläche für asiatisches Gemüse in den Niederlanden ist laut Cees über die Jahre hinweg recht stabil geblieben.  "Gelegentlich kommt ein Erzeuger hinzu und gelegentlich steigt einer aus. Der Markt ist nicht sehr groß, so dass in dem Moment, in dem ein wenig zu viel Produkt auf dem Markt ist, der Preis sofort unter Druck geraten kann. Es ist auch keine Ernte, die man einfach so nebenbei macht, vor allem, wenn man immer in der Lage sein will, zu liefern, man muß es genau verfolgen, sonst funktioniert es nicht."

Für weitere Informationen:
Cees Visser
Asian Crop
Ebberstraat 12
5941 NN Velden
Tel: +31 6 12800218
Fax: +31 77 472 19 40
cees@asiancrop.nl
www.asiancrop.nl


Erscheinungsdatum:



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