Robert van Melle, Eosta (Niederlande):

"Der Absatz von Bio-Orangen läuft trotz des gestiegenen Angebots gut; der Mangel an Bio-Zitronen wird nicht zu höheren Preisen führen"

Der Überseemarkt für Bio-Zitrusfrüchte bietet in diesem Jahr ein etwas widersprüchliches Bild. Im Vergleich zum letzten Jahr gibt es einen größeren Mangel an Bio-Zitronen, aber die Preise sind niedriger, während der Verkauf von Bio-Orangen und -Mandarinen trotz eines größeren Angebots reibungslos verläuft. Produktmanager Robert van Melle von Eosta gibt ein Update.

"Das Angebot an Bio-Zitronen ist in diesem Jahr deutlich geringer. Das liegt vor allem an den enttäuschenden Erträgen in Südafrika und Chile", sagt Robert. "Leider führen diese Defizite derzeit nicht zu höheren Verkaufspreisen. Trotz der deutlich höheren Kosten in der Kette sind wir mehr oder weniger gezwungen, niedrigere Preise zu akzeptieren. Das Preisniveau liegt auf dem Höhepunkt bei 2,40/2,50 Euro, was im letzten Jahr viel höher war. Möglicherweise kommt uns die konventionelle Zitrone in die Quere."

Die Versorgung mit Bio-Orangen läuft sehr gut. Es gibt eine Menge an Früchten. Die Erzeuger in Orange River werden noch einige Wochen weitermachen und auch im Ostkap sind mehr Bio-Orangen als im letzten Jahr verfügbar. Alles in allem ist es ein sehr gutes Jahr für Bio-Orangen. Auch die Preise halten sich recht gut", sagt Robert. "Grapefruit ist für uns nur eine kleine Produktgruppe. In den letzten Wochen gab es hiervon keinen Eingang, aber erwarten nächste Woche die erste Lieferung. Dieser Markt hat in den letzten Wochen eine Talfahrt hinter sich. Auch der Markt für Bio-Mandarinen hat sich gut entwickelt und bietet mehr als genug Volumen."

Was die Logistik betrifft, so ist es laut dem Importeur eine gute Nachricht, dass es weit weniger Verzögerungen gibt als im letzten Jahr. "Das gilt nicht nur für Südafrika, sondern für alle Herkunftsländer. Glücklicherweise sind auch die logistischen Kosten etwas geringer als im letzten Jahr. Der Preisrückgang geht noch nicht sehr schnell, aber der Wahnsinn ist vorbei. In den nächsten Wochen wird für unseren Markt entscheidend sein, wie es in Spanien läuft. Traditionell beginnt man in Spanien um die 40. Woche herum mit Bio-Zitronen. Letztes Jahr gab es eine große Überschneidung aufgrund vieler Lieferverzögerungen und verspäteter Mengen aus Chile, was dazu führte, dass viele der späten Früchte auf dem europäischen Markt 'ertranken'. In diesem Jahr wird es eher eine kleine Lücke zwischen der Übersee- und der Europa-Saison geben. Auch bei den Orangen wird es entscheidend sein, wann Spanien beginnt, größere Mengen zu liefern."

Für weitere Informationen:
Eosta 
IJsermanweg 15
2742KH Waddinxveen - Niederlande
Tel. +31 (0)180 63 55 58
Robert.vanMelle@eosta.com 
www.eosta.com 


Erscheinungsdatum:



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