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36 Jahre nach der Atomkatastrophe:

Speisepilze noch immer wegen Tschernobyl belastet

In Süddeutschland können auch 36 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl Wildpilze noch immer mit zu viel radioaktivem Cäsium belastet sein. Das geht aus dem Pilzbericht des Bundesamts für Strahlenschutz hervor. Für Pilze, die in den Handel kommen, gelte ein Grenzwert von 600 Becquerel Cäsium pro Kilogramm, Pilze im Bayerischen Wald, dem Alpenrand und dem Donaumoos würden zum Teil weit darüber liegen, so Bundesamtspräsidentin Paulini.

Besonders betroffen seien Semmelstoppelpilze mit über 4.000 Bequerel Cäsium pro Kilogramm. Aber auch der Maronenröhrling, der Ockertäubling, der gemeine Rotfußröhrling oder die Ziegenlippe wiesen hohe Werte auf. Untersucht wurden die Pilze für den Bericht von 2019 bis 2021.

Quelle: BR24

Erscheinungsdatum:

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