Am Donnerstag, den 24. März, veranstaltete AgriPlace ein Webinar zur Optimierung der Erfassung von Informationen über Lebensmittelsicherheit, soziale Aspekte und Nachhaltigkeit von Lieferanten und Produkten. Mit ihrem eigenen System, AgriPlace Chain, möchten sie Unternehmen einen einfachen und vollautomatischen Einblick in die Lebensmittelsicherheit und Nachhaltigkeit in der gesamten Kette geben. Das System wurde bereits in vielen Unternehmen weltweit und in einem großen Teil der niederländischen Obst- und Gemüseindustrie eingeführt, darunter Fruitmasters, Hillfresh, Jaguar fresh, Olympic Fruit und Harvest House.

Überwachungskette und neue Rechtsvorschriften schaffen mehr Arbeit und Risiken
AgriPlace Chain gibt eine Antwort auf die zunehmenden Schritte, die im Bereich der Lebensmittelsicherheit, der sozialen Kontrolle und der Nachhaltigkeit erwartet und gemacht werden. Nico Broersen von AgriPlace sprach über die jüngsten Entwicklungen und Erwartungen in Bezug auf Lebensmittelsicherheit und Nachhaltigkeit. Er wies darauf hin, dass immer mehr Marktteilnehmer, wie z.B. Lidl und Aldi, ab 2022 eine GlobalGAP Überwachungskette zur Pflicht machen. Das bedeutet, dass alle Teilnehmer GlobalGAP-zertifiziert sind. Darüber hinaus gibt es in Deutschland bereits ein Lieferkettengesetz, in dem alle großen Unternehmen garantieren müssen, dass die Menschenrechte in der gesamten Kette eingehalten werden. Ein ähnliches Gesetz ist in den Niederlanden angekündigt worden. Auch im Bereich der Nachhaltigkeit werden Schritte unternommen. So wird beispielsweise Lidl in Zusammenarbeit mit Global GAP einen Nachhaltigkeitsstandard einführen, und Tesco macht LEAF in seiner Frischwaren-Lieferkette zur Pflicht.

Nico glaubt, dass in Zukunft immer mehr von den Unternehmen in diesen Bereichen erwartet wird. So wird beispielsweise die Kontrolle auf Erzeugerebene obligatorisch, und die Anforderungen an Pflanzenschutzmittel werden verschärft. Darüber hinaus wird der CO2-Fußabdruck von Erzeugern und Lieferanten stärker überwacht, die biologische Vielfalt wird zu einer immer wichtigeren Anforderung und die Nachfrage nach entsprechenden Sozialzertifikaten wird steigen. Kurz gesagt, Behörden und Verbraucher verlangen zunehmend Einblick in all diese Aspekte von Produkten, wenn diese auf den Markt kommen. Das Sammeln all dieser Informationen ist für Unternehmen sehr arbeits- und zeitintensiv.
Zeitersparnis und vollständiger Überblick über die Lieferantenqualität
Laut Nico Broersen und Simon Elting hilft AgriPlace Chain, bei der automatischen Erfassung, Validierung und Weitergabe von Qualitäts- und Nachhaltigkeitsinformationen Zeit zu sparen und gleichzeitig den Einblick zu verbessern. Simon erklärt, dass das System einen vollständigen Überblick über die Qualität der Lieferanten bietet. Lieferanten, so Simon, können ihre Informationen einfach im persönlichen Portal eines Händlers freigeben, und Informationen über Zertifizierungen und Zusätze innerhalb der Kette sind auf Knopfdruck verfügbar. "Auf diese Weise können Sie Ihre eigene Lieferkette abbilden und Risiken und Chancen innerhalb dieser Kette schnell erkennen", sagt Simon.
"Es ist leicht zu erkennen, welcher Lieferant die Anforderungen eines Kunden erfüllt, und das System prüft, ob alles vorhanden ist, was benötigt wird." In Kürze will das Unternehmen auch Einblicke in Laboranalysen und Nachhaltigkeit innerhalb der Kette in seine AgriPlace Chain implementieren.

Den Abschluss des Webinars bildeten Tobias Geraedts und Mari Hilgerdenaar von der ASF Group, die sich auf die Verpackung und Lieferung von Beerenobst spezialisiert hat. Sie erklärten, dass die bisherige Verwaltung der Lieferanteninformationen in ihrem eigenen ERP-System stattfand. Dies führte jedoch manchmal zu Problemen, so dass die Informationen nicht immer korrekt und aktuell waren. "Mit der Implementierung von AgriPlace Chain wurde alles einfach, übersichtlich und wir haben durch den automatisierten Prozess eine Menge Zeit gespart", sagt Mari. Abschließend führte Simon das digitale Publikum durch das System.
Eine Aufzeichnung des Webinars kann hier angesehen werden.
Für weitere Informationen:
Nico Broersen
Simon Elting
AgriPlace
+31 6 13 36 97 52 (Nico Broersen)
+31 6 14 38 82 00 (Simon Elting)
[email protected]
www.agriplace.com/chain