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Nach russischer Invasion:

Hälfte der Pilzfarmen in der Ukraine hat den Betrieb eingestellt

Im Jahr 2021 wurden in der Ukraine etwa 70.000 Tonnen Pilze angebaut. Es gibt etwa 250 Pilzfarmen im Land, und bis zu 100 Austern- und weitere Pilzfarmen. Der Krieg in der Ukraine zwang etwa die Hälfte der Pilzfarmen in der Ukraine dazu, ihren Betrieb einzustellen. Diejenigen, die derzeit noch arbeiten, ernten die Reste der Ernte und beginnen praktisch keine neuen Anbauzyklen. Es sind mehrere Fälle bekannt, in denen Pilzfarmen von Raketen getroffen und teilweise zerstört wurden.

Kompostherstellung
Von den sieben größten Kompostwerken in der Ukraine haben zwei ihren Betrieb ganz eingestellt und mussten ihr Personal evakuieren. Fünf weitere stellten unmittelbar nach Beginn der Kämpfe die Produktion neuer Chargen ein und entledigten sich in einigen Fällen der bereits produzierten Ware. Die Kompostieranlagen, die noch in Betrieb sind, haben somit die Möglichkeit, noch ein oder zwei Wochen lang Kompost zu verschicken.

Torf
Torf für den Pilzanbau ist zu einem besonderen Problem geworden, da sich die Hauptvorkommen an Torf und damit auch die Produktion von so genannter "Gehäuseerde" im Norden des Landes befinden, wo die Lage sehr unruhig ist. Aus diesem Grund wurde der größte Teil der Erdenproduktion seit den ersten Tagen der Kriegshandlungen eingestellt. Seit dem 15. März bieten einige von ihnen wieder Torf an, aber die Lage bleibt instabil.

Logistik
Pilzfarmen und Komposthersteller berichteten, dass die Kosten für die Lieferung von Torf, Kompost und Pilzen um das 2-3fache gestiegen sind. Außerdem ist es schwierig, Transportmittel zu finden, und eine beträchtliche Anzahl von Regionen ist für Lieferungen nahezu unzugänglich.

Pilzfarmen
Etwa die Hälfte der Pilzfarmen hat ihren Betrieb vollständig eingestellt, wobei in vielen Fällen einfach das "Licht ausgemacht" und der Betrieb evakuiert wurde. Andere Pilzfarmen in Gebieten, in denen die Lage ruhiger war, setzten die Ernte fort. Viele oder sogar alle Erzeuger geben ihre Erzeugnisse an die Armee oder als humanitäre Hilfe für die Bevölkerung ab.

Für weitere Informationen:
Maksym Yenchenko
Mushroom Information Agency "UMDIS"
Tel: +380-67-506-45-21.
Email: iaumdis@gmail.com  
www.umdis.org 


Erscheinungsdatum:



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