Kacper Skokowski, Frucht Connect, über den Vertrieb im DACH-Gebiet

"Trotz rückläufiger Exporte haben wir neue Freshcut-Artikel lancieren können"

Frucht Connect vertreibt seit vielen Jahren frisch geschnittenes Obst auf dem deutschen Markt. Jetzt hat sie zusätzlich zu ihren bisherigen Tätigkeiten den Produktionsprozess selbst übernommen. Dies ermöglicht die vollständige Kontrolle über das Produkt, von der Herstellung bis zur Auslieferung an die Kunden. Trotz der rückgängigen Exportaktivitäten in Zeiten von Corona wird ein wesentlicher Teil der innovativen Ready-Cut-Produkte nach wie vor nach Deutschland und anderswo exportiert. Darüber hinaus konnte eine Sortimentserweiterung durchgeführt werden, erzählt uns Marketingleiter Kacper Skokowski im Interview.

Im Rahmen der Marktpräsenz wurde die Produktpalette erweitert um Granatapfelkerne in verschiedenen Gebinden (von 80 g bis 1 kg) erweitert. "Ähnlich wie bei anderen Produkten ist uns die Frische unserer Granatapfelkerne besonders wichtig. Wir importieren keine halbfertigen Zwischenprodukte, sondern ganze Granatäpfel: Die ist letzten Endes nicht nur ausschlaggebend für die Qualität und den Geschmack unseres Endproduktes, sondern auch für dessen Optik und das MHD." Aktuell erfreuen sich die Granatapfelkerne einer stetigen Nachfrage und steigender Beliebtheit. 


Obstsalat 'Saison'

Gravierende Auswirkungen der Pandemie
Die Hauptabsatzmärkte der Frucht Connect seien nach wie vor Deutschland, Luxemburg, Österreich und Belgien. Skokowski: "Insbesondere bei Obstsalaten und Monoprodukten haben wir uns einen hohen Bekanntheitsgrad erarbeitet." Nichtsdestotrotz habe sich die andauernde Pandemie bemerkbar auf das Exportgeschehen ausgewirkt. "Wir hätten am Anfang nicht gedacht, dass sich die Krise so gravierend auf den Absatz im HoReCa-Bereich auswirken würde. Es ist nach wie vor eine schwierige Zeit für uns alle, wir Exporteure und Hersteller sowie für unsere Abnehmer."

Der Export des Grundsortiments sei während der bisherigen Krisenzeit deutlich geringer geworden, dennoch konnten mehrere, namhafte Ketten während der Pandemie kontinuierlich mit entsprechenden Freshcut-Artikeln bedient werden. "Auch im LEH stoßen unsere Granatapfelkerne auf eine sehr hohe Resonanz. Ansonsten haben uns bisher vor allem die kleineren Gebinde gerettet", stellt Skokowski fest.

Absatz verzeichnet leichten Aufwärtstrend
Gerade zu Pandemiezeiten seien die Qualitätsanforderungen im Handel extrem hoch. "Unser Vorteil ist es eben, dass wir bereits vor dem Ausbruch um die stetige Qualität unserer Produkte bemüht waren. Glücklicherweise bestätigen die aktuellen Verkaufszahlen auch, dass sich der Absatz wieder im Aufwärtstrend befindet. Dennoch hat Corona uns allen gezeigt, dass man kaum vorhersagen kann wie sich die Situation weiterentwickelt. Wir können nur hoffen, dass die angespannte Branche gestärkt durch die Krise kommt."

Trotz allem schaut Frucht Connect zuversichtlich nach vorne und man weist auf die rasche Entwicklung der Fresh-Cut-Branche hin. "Bis zum Wendepunkt des Corona-Ausbruchs hat sich dieses Marktsegment erfolgreich etabliert. Küchenfertige Vitaminbomben in Kleinstgebinden stehen beim Verbraucher eindeutig hoch im Kurs. Umso wichtiger ist es, dass die Fruit Logistica 2022 als Präsenzveranstaltung stattfindet und wir freuen uns unser Freshcut-Sortiment präsentieren zu dürfen."

Besuchen Sie das Unternehmen auf der Fruit Logistica in der Halle 21 

Bilder: Frucht Connect

Weitere Informationen:
Kacper Skokowski
Frucht Connect Sp. z o.o.
Czarnowice 300
66-620 Gubin
tel. +48 68 359 02 47
e-mail: verkauf@fruchtconnect.com 
www.fruchtconnect.com 


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