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Um die richtige Mischung zu finden, erweitert North Bay Produce seinen Vertrieb

"North Bay Produce ist keine neue Präsenz in Europa. Aber die Niederlassung in den Niederlanden schon", beginnt Wilco Arts, Sales Manager von North Bay Produce Europe, zu der Eröffnung dieser Niederlassung. "Wegen des Brexit hat North Bay dieses Büro im April 2020 eröffnet." Diese amerikanische Genossenschaft hat Erzeuger in Nord-, Mittel- und Südamerika. 2010 zog sie nach Großbritannien um.

Dies geschah, um das Land mit Heidelbeeren, Zuckerschoten und Zuckererbsen zu beliefern. Der Umzug nach Großbritannien erfolgte unter der Leitung von Philip Symons, Sales Director Europe. Von dort aus begann North Bay allmählich, auch im übrigen Europa Fuß zu fassen. "Früher war es viel einfacher, bestimmte Produkte hin- und herzuschicken. Jetzt gibt es so viel Bürokratie, dass es sich fast nicht mehr lohnt. Bei Beerenobst kann man sich keine Verzögerungen leisten."

"Man will es so schnell wie möglich zu den Verbrauchern bringen. Deshalb versuchen wir jetzt, die Importe aus dem Ursprungsland so zu gestalten, dass sie den Anforderungen Englands entsprechen. Es muss direkt dorthin gehen. Und was der Rest Europas braucht, kommt in die Niederlande. Dann muss so wenig wie möglich zwischen den beiden Bestimmungsorten ausgetauscht werden. Das Produkt kommt dann auf der richtigen Seite des Kanals an", sagt Wilco.

Wachstum und Potenzial
Das Vereinigte Königreich ist ein bedeutender Markt für Heidelbeeren mit hohen Verbrauchszahlen. Wilco sieht jedoch, dass der Markt im übrigen Europa derzeit schneller wächst. "Es gibt generell noch viel Wachstum in Europa. Das Wachstum in Großbritannien ist vielleicht nicht so stark wie in Europa. Aber im Vergleich zu den im Vereinigten Königreich verkauften Mengen lässt sich in einigen Teilen Europas immer noch viel Geld verdienen." Auch die Programme der North Bay werden ausgeweitet. "In diesem Jahr vermarkten wir 1,5 Millionen kg mehr Heidelbeeren als im letzten Jahr."

"Damit steigt das Gesamtvolumen auf etwa 5,5 Millionen kg. Da gibt es noch viel Wachstum und Potenzial." Bei der Vermarktung der Heidelbeeren achtet North Bay bewusst auf den Vertrieb und die Lieferung in viele EU-Länder und das Vereinigte Königreich. "Wir haben nur eine begrenzte Menge an Heidelbeeren zur Verfügung, daher versuchen wir, den richtigen Mix im Verkauf für unsere Erzeuger zu finden. Das bedeutet auch, dass wir darauf achten, wo wir die besten Ergebnisse erzielen können. Durch den Vertrieb in ganz Europa haben wir eine gute Absatzverteilung zu guten Durchschnittspreisen."

Verantwortungsvolles Wachstum
Arts sagt, dass nicht nur die Nachfrage steigt, sondern auch die weltweite Anbaufläche für Heidelbeeren wächst. Er rechnet nicht damit, dass die Preise deshalb steigen werden. Aber er glaubt auch nicht, dass das steigende Angebot direkt zu Preissenkungen führen wird. "Das potenzielle Wachstum in Europa bedeutet, dass die Mengen an Heidelbeeren verantwortungsvoll gesteigert werden können. Mit den richtigen Sorten und Programmen können wir gute Preise für unsere Erzeuger erzielen."

Die Hauptgeschäftsstelle in Traverse City wurde 2020 eröffnet.

Laut Wilco ist es an der Zeit, traditionelle, ältere Sorten teilweise durch neuere zu ersetzen. Zu diesem Zweck hat sich North Bay auch dem Sortenprogramm Sekoya von Fall Creek angeschlossen. "Die Erzeuger versuchen, sich mit besseren Produkten und Sorten zu differenzieren. Sie versuchen, knackigere, besser schmeckende Heidelbeeren anzubauen, die länger haltbar sind. Wir sind immer auf der Suche nach Verbesserungen. Das Standardprodukt kann gut abschneiden. Die Verbraucher verlangen jedoch manchmal etwas anderes, und wir versuchen, dem gerecht zu werden."

Sekoya
North Bay versucht nicht nur, die richtige Mischung zu finden, was den Absatz angeht, sondern auch beim Anbau. "Unsere Erzeuger pflanzen die freien Standardsorten an. Ein Teil unserer Produktion wird sich auf die neueren, eigenen Sorten aus dem Sekoya-Programm konzentrieren", erklärt Wilco. Ein Teil dieses Anbaus könnte auch in Europa stattfinden. "Wir überlegen, ob es für uns Möglichkeiten gibt, unsere eigenen Sorten ganzjährig in Europa anzubieten."

Auch biologisch angebaute Heidelbeeren rücken zunehmend ins Blickfeld, sagt er. Die Bedingungen, die Bioprodukte erfüllen müssen, können sich von Land zu Land unterscheiden, was den Import erschwert. "Was für Amerika biologisch ist, ist für Europa noch nicht biologisch. Wir prüfen, wie North Bay Europe dieses Segment, in dem wir gerne expandieren würden, ergänzen könnte", so Wilco abschließend.

Für weitere Informationen:
Wilco Arts
North Bay Produce Europe
+31 (0)6 1552 1989
warts@northbayeurope.eu 
www.northbayproduce.com


Erscheinungsdatum:



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