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Nachfrage so hoch wie in der letzten Saison

Gewisse Überschneidungen bei polnischen Äpfelsaisonen

Die vergangene Saison für polnische Äpfel ging fließend in die neue über, da zu Beginn der Saison 2021/2022 noch nicht alle alten Äpfel verkauft waren. Das bedeutet, dass die Preise für polnische Äpfel zu Beginn recht niedrig waren und zudem große Mengen für den Export verfügbar sind.

Laut Agnieszka Wryk, kaufmännische Leiterin des polnischen Apfelexporteurs Ewa-Bis, ist das Ende der letzten Saison mit dem Beginn der neuen Saison in diesem Jahr verbunden: "Die Apfelernte ist noch im Gange, so dass wir darauf warten, dass alle Sorten, die für unsere Kunden attraktiv sind, geerntet werden. Ich kann aber schon jetzt sagen, dass sich die letzte Saison mit der aktuellen Saison überschneidet, so dass der Übergang reibungslos verläuft. Derzeit exportieren wir Gala Royal-Äpfel. Außerdem haben wir kürzlich an der Fruit Attraction in Madrid teilgenommen."

Die Nachfrage nach polnischen Äpfeln ist solide, und Wryk stellt fest, dass es Ewa-Bis gelungen ist, selbst die anspruchsvollsten Kunden in Bezug auf ihre Anforderungen zu beliefern. "Im Jahr 2020 haben wir in einen einzigen, 180 ha großen Bio-Obstgarten investiert und erwarten die erste Ernte von etwa 5.000 Tonnen. Dabei handelt es sich sowohl um Tafeläpfel als auch um Industrieäpfel. Wir sind stolz darauf, die anspruchsvollsten Kunden begrüßen zu dürfen. Die Nachfrage nach unseren polnischen Äpfeln ist wie im vergangenen Jahr hoch. Wir müssen jedoch berücksichtigen, dass es auch in den Ländern unserer Kunden eine reiche Ernte gibt. Dadurch ist der Markt noch anspruchsvoller geworden, weil die Anforderungen unserer Kunden noch schwieriger geworden sind. Die Anforderungen an industrielle Bio-Äpfel sind sehr hoch, aber die Produktion in einem Stück ermöglicht es uns, einen so hohen Standard zu erreichen und Äpfel an anspruchsvolle Kunden zu liefern."

Die Wetterbedingungen erwiesen sich als wahrer Verbündeter der polnischen Apfelexportunternehmen, da das Ausbleiben von Dürre und Hagel in diesem Jahr zur Qualität der Äpfel beitrug, erklärt Wryk. "In diesem Jahr wird in Polen mit einer hohen Apfelernte gerechnet. Im Vergleich zu unserem Rekordjahr 2018 ist der Ertrag noch deutlich geringer. Die Qualität der Früchte schätze ich als gut ein, da die Anbausaison den Obstbauern keine großen Probleme in Bezug auf den Schutz vor Schädlingsbefall und Pestiziden bereitet hat. Die begehrtesten Apfelsorten auf dem Markt zeichnen sich durch eine gleichmäßige Größe und Qualität aus, was wir der günstigen Anbausaison verdanken. Der Vorteil für uns war das Ausbleiben von Trockenheit, Hagel und allgemein günstigen Wetterbedingungen. Die ökologische Qualität bei Tafeläpfeln und im industriellen Marktsegment ist sehr gut, da die Äpfel durch die gute Sonneneinstrahlung und den richtigen Temperaturbereich genau den richtigen Brixwert und die richtige Farbe haben."

Wryk stellt fest, dass die Preise für die Äpfel dieser Saison immer noch von der Situation in der vergangenen Saison beeinflusst werden. "Die Preise der aktuellen Saison wurden zweifellos durch die Anzahl der Äpfel beeinflusst, die in der vorherigen Saison nicht verkauft werden konnten. Zu Beginn der Handelssaison war der Preis recht niedrig. Der Beginn der Apfelernte hat diese Preise im Vergleich zum Vorjahr auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Ich glaube, dass sich der Apfelpreis in den kommenden Wochen nicht ändern wird, da das Angebot an Äpfeln auf dem Markt groß ist, obwohl die hohen Lagerkosten die Menge der Äpfel in den Lagern verringern werden. Die Apfelpreise für konventionelle Äpfel sind im Vergleich zum letzten Jahr um 20% und im Bio-Sektor um 10% gesunken, wobei die Produktionskosten leider gestiegen sind."

Mit Blick auf das nächste Jahr glaubt Wryk, dass die Menge der gelagerten Äpfel von den Witterungsbedingungen im nächsten Jahr abhängen wird: "Meiner Meinung nach könnten die Fröste im Frühjahr eine wichtige Rolle spielen, da sie die Anzahl der Äpfel in der nächsten Saison begrenzen werden, und einige Obstbauern und Erzeugergemeinschaften werden Äpfel bis zur nächsten Saison einlagern, in der Hoffnung, dass der Anstieg des Apfelpreises die hohen Lagerkosten ausgleicht. Die hohen Produktionskosten der letzten Jahre werden die Apfelproduktion in den kommenden Jahren verringern. Die künftige Produktion in Polen wird auf eine Spezialisierung auf bestimmte Sorten hinauslaufen. Die Produktion wird auch einem bestimmten Zweck gewidmet sein: entweder Tafel- oder Industrieäpfel", sagt sie abschließend.

Für weitere Informationen:
Agnieszka Wryk
Ewa-Bis Sp. z o.o.
Tel: +48 722 222 821
Tel: agnieszka.wryk@ewabis.com.pl
www.ewabis.com.pl 
www.owocenatury.eu 


Erscheinungsdatum:



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