BLE- Marktbericht KW 37/21:

'Das Pflaumensortiment war breitgefächert, obwohl sich die Verfügbarkeit ein wenig eingeschränkt hatte'

Einheimische Pflaumen-Offerten bildeten die Basis des Angebotes, allen voran Hauszwetschge, Top und Ortenauer. Die Präsenz von Cacaks Fruchtbare begrenzte sich offensichtlich, die Bedeutung von Presenta wuchs hingegen augenscheinlich an. Stanley aus Osteuropa spielten eine wichtige Rolle, vorrangig in Berlin tauchten diese Artikel auf. Italienische und spanische Anlieferungen traten nur punktuell in Erscheinung. Das Sortiment war breitgefächert, obwohl sich die Verfügbarkeit insgesamt ein wenig eingeschränkt hatte. Die Nachfrage konnte in der Regel ohne Schwierigkeiten befriedigt werden. Dennoch berichteten vereinzelte Märkte von ansteigenden Preisen, da sich die Unterbringungsmöglichkeiten merklich verbessert hatten. Mengeninduziert mussten manche Händler aber auch Vergünstigungen akzeptieren, wenn sie die Bestände nicht weiter anwachsen lassen wollten. Insbesondere Früchte mit abschwächender Kondition waren von den Vergünstigungen betroffen.

Grafik: BLE

Äpfel
Inländische Elstar, Delbarestivale und Jonagold dominierten das Geschehen. Die Präsenz von deutschen Boskoop, Gravensteiner und Cox Orange wuchs an. Neu hinzu kamen einheimische Golden Delicioius.

Birnen
Aus Italien wurden vorrangig Santa Maria und Williams Christ angeliefert. Generell konnte das Interesse ohne Probleme gestillt werden. Die Notierungen folgten keiner klaren Linie.

Tafeltrauben
Italienische Chargen gaben den Ton an. Die Nachfrage hatte sich durchaus gesteigert, konnte aber oftmals mit Leichtigkeit gestillt werden. Überzeugten die organoleptischen Eigenschaften, konnten die Händler ihre bisherigen Aufrufe bestätigen.

Zitronen
Südafrikanische Importe dominierten vor spanischen und argentinischen. Insgesamt verliefen die Geschäfte in sehr ruhigen Bahnen. Um das Interesse zu beleben senkten die Verkäufer oftmals ihr Forderungen.

Bananen
Die Nachfrage hatten sich augenscheinlich intensiviert. Die Bereitstellung der Reifereien war hinreichend auf das Interesse abgestimmt. Demzufolge verharrten die Bewertungen in der Regel auf dem Niveau der 36. KW.

Blumenkohl
Einheimische Anlieferungen herrschten vor und waren auf allen Märkten vorrätig. Die Qualität der deutschen Produkte überzeugte meist. Die Bewertungen tendierten eher nach unten als nach oben.

Salat
Kopfsalat stammte aus Belgien und dem Inland. Die Nachfrage war nicht besonders stark ausgeprägt und konnte ohne Schwierigkeiten befriedigt werden. Die Bewertungen sackten in der Mehrzahl ab, spätestens zum Wochenende hin.

Gurken
Der Verkauf der dominierenden einheimischen und der ergänzenden niederländischen und belgischen Offerten verlief sehr uneinheitlich. Fast jeder Markt berichtete von täglichen Preisschwankungen in beide Richtungen.

Tomaten
Es stand ein vielfältiges Sortiment bereit, in dem niederländische und belgische Partien offensichtlich den Ton angaben. Zufuhren aus Polen, Kroatien und Marokko komplettierten die Geschäfte zwar nur, brachten die Konkurrenz dank ihrer niedrigen Bewertungen aber durchaus in Schwierigkeiten.

Gemüsepaprika
Niederländische Anlieferungen dominierten vor belgischen. Die Bewertungen zeigten keine klare Linie, sie schwankten fast täglich. Letztlich konnten höhere Notierungen als in der Vorwoche verzeichnet werden.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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