ZON schlägt mit GVO unter der Leitung von Direktor John Willems einen neuen Kurs ein:

"Mehr individuelle Erzeuger unterstützen und mit einer breiteren Produktpalette den Bedürfnissen der Kunden gerecht werden"

"Wenn man darüber nachdenkt, ist alles im Leben ein Übergang", sagte John Willems, nachdem er Ende letzten Jahres als Interimsdirektor bei ZON angefangen hatte. In der Zwischenzeit wurde das 'Interim' in seinem Titel gestrichen. In dieser Woche wurden die Mitarbeiter und Mitglieder darüber informiert, dass er weiterhin als Geschäftsführer von ZON tätig sein wird. "Meine Probezeit ist vorbei", lacht John.

"Als ich hier anfing, kannte ich ZON eigentlich nur aus den Medien. Damals hatte ich das Gefühl, dass einiges im Gange war. Glücklicherweise hat sich sowohl intern als auch unter den Mitgliedern die Einsicht durchgesetzt, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, und ich habe wirklich das Gefühl, dass sich das Schiff jetzt in die richtige Richtung bewegt. In den letzten Monaten haben wir uns mit vielen Mitgliedern aus den unterschiedlichsten Bereichen getroffen, und wir haben dabei sehr gute und angenehme Erfahrungen gemacht. Ich sehe viele Möglichkeiten und unterstütze den neuen Ansatz, der den individuellen Bedürfnissen der Erzeuger entgegenkommt und das Angebot besser an die Nachfrage anpasst", sagt John.

Vereinfachung der direkten Beziehungen zwischen Erzeuger und Kunde
Zu diesem neuen Weg gehört auch, dass die einzelnen Erzeuger in ihrer Beziehung zum Kunden stärker unterstützt werden. "Diese Organisation gibt es schon lange, und traditionell haben wir immer aus einer kollektiven Perspektive heraus gearbeitet. Wir verfeinern dies nun, indem wir mehr in Richtung 1:1-Beziehungen zwischen unseren Mitgliedern und Kunden gehen. Die Nachfrage seitens der Kunden ist eindeutig vorhanden. Die Menschen haben spezifische Anforderungen und wollen wissen, wer der Lieferant ist. Als Organisation wollen wir das erleichtern. Die Zusammenarbeit im Kollektiv wird eher freiwillig sein."

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erweiterung der Produktpalette. "Wir haben eine große Anzahl von Käufern, die ein breiteres Produktsortiment benötigen, als wir derzeit anbieten. Deshalb bemühen wir uns aktiv um die Erfassung dieses Handels, wobei wir uns auf das niederländische Produkt konzentrieren. Früher haben wir vor allem darauf geachtet, welche Produkte unsere Erzeuger haben; jetzt werden wir aktiv auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen und entsprechende Erzeuger finden. Produkte wie Spargel, Paprika und Gurken sind Beispiele für Produkte, bei denen wir ein Wachstumspotenzial bei unseren Kunden sehen", sagt der Direktor.

Produktion niedriger als erwartet
Er blickt mit Zufriedenheit auf die ersten acht Monate des Jahres 2021 zurück. "Wir haben beim Umsatz ein deutliches Plus gemacht, vor allem dank höherer Durchschnittspreise. Die schlechteren Licht- und Witterungsbedingungen führten im Allgemeinen zu einer geringeren Produktion als vorhergesagt, obwohl es große Unterschiede zwischen den Produktgruppen gibt. In diesem Jahr stachen vor allem die Preise für Tomaten, Spargel und Eisbergsalat hervor. Die Preise für Paprika und Lauch sind jedoch deutlich niedriger als in der letzten Saison."

Das Unwetter, das Limburg im Juli heimsuchte, verursachte zwar Schäden bei einzelnen Erzeugern, aber für ZON als Ganzes hielten sich die Folgen in Grenzen. "Ich muss sagen, dass die in den letzten Jahren ergriffenen Maßnahmen zum Wasserschutz Früchte getragen haben. Manchmal wird behauptet, dass die Regierung nicht viel unternimmt, aber hier kann man eigentlich nur lobend über sie sprechen. Wenn diese Maßnahmen nicht durchgeführt worden wären, hätten einige unserer Mitglieder mit Gewächshäusern größere Schäden erlitten."

Antrag auf GVO-Regelung
Obwohl es keine leichte Aufgabe ist, neue Erzeuger anzuwerben, geht John davon aus, dass ZON die nötige Anziehungskraft haben wird. "Ich denke, dass wir in vielen Bereichen gut abschneiden, schauen Sie sich zum Beispiel die Auszahlungspreise an. Ich erwarte auch, dass die Weichen, die gestellt wurden, um individuelle Wünsche zu ermöglichen, den Menschen zusagen werden. Ab dem nächsten Jahr haben wir auch wieder einen Antrag auf die GVO-Regelung gestellt, nachdem wir einige Jahre nicht mehr dabei waren. Aber wir kommen in dieser Hinsicht der Forderung unserer Mitglieder gern entgegen."

Für weitere Informationen:
John Willems
ZON
Venrayseweg 104
5928 RH Venlo - Niederlande
T: +31 (0)77 32 3 99 99
john.willems@royalzon.com
www.royalzon.com 


Erscheinungsdatum:



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