Geringerer Export von Zitrusfrüchten laut südafrikanischen Schätzungen

Vorletzte Woche wurde von Südafrikas Fokusgruppe für weiche Zitrusfrüchte die Exportschätzung verringert, um 300.000 Kartons auf eine aktuelle Schätzung von 29,2 Millionen 15-kg-Äquivalentkartons, hauptsächlich aufgrund kleinerer Größen.

Diese Vorhersage liegt immer noch deutlich über den 23,6 Millionen Kartons des Vorjahres. Dieser Trend wird sich vermutlich in nächster Zeit fortsetzen. In Südafrika sind viele neue Obstplantagen für weiche Zitrusfrüchte angelegt worden.

Im Norden Südafrikas beginnt gerade die späte Mandarinenernte.

Die aktuell vorgenommene Anpassung der Schätzung berücksichtigt ebenfalls die Ernten von Clementinen und Nova im West- und Ostkap. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sich die Prognose für diese Früchte noch nicht geändert (manche erwarten diese Saison noch ein Update).

Kleinere Größeklassen haben in einigen Gebieten zu kleineren Verpackungseinheiten und weniger Kartons pro Hektar geführt. Im Norden sorgten ausreichende Niederschläge im Sommer für eine garantierte Versorgung mit Wasser und vollen Fruchtansatz an den Bäumen. Allerdings wurde das Wachstum und Reife durch lang anhaltende Bewölkung beeinträchtigt und die tatsächliche Fruchtgröße blieb hinter den Erwartungen zurück.

Im Senwes-Gebiet, welches an Limpopo und Mpumalanga grenzt, berichten die Anbauer von weichen Zitrusfrüchten jedoch von einer normalen Größenverteilung.

Millionen mehr Packungen als in 2020 transportiert

Im Gamtoos Valley im Ostkap kann man die Auswirkungen der Dürre an der Fruchtgröße ablesen (trotzdem ist die Qualität ausgezeichnet, so die Erzeuger). Im Westkap gibt es auch Berichte über kleinere weiche Zitrusfrüchte, aber das wird nicht durchgängig von den Erzeugern in Boland berichtet.

Zu diesem Zeitpunkt der Saison liegen die Exporte mit 7,2 Millionen verschifften Kartons Soft Citrus um etwa eine Million Kartons über denen von 2020.

Bis letzte Woche war das Vereinigte Königreich war mit 29% des Erntevolumens der größte Abnehmer, gefolgt von der EU mit 21%. Das ist in beiden Fällen weniger als im Vorjahr. Ein Aufwärtstrend ist in letzter Zeit bei den Exporten von weichen Zitrusfrüchten nach Nordamerika zu verzeichnen.


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