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Die Salatbar neu denken

Die Kunden lieben Salatbars, an denen sie sich selbst bedienen dürfen. Dort können sie ihren grünen Salat mit Gemüse, Toppings und Dressings ganz nach ihrem Geschmack zusammenstellen. Die Einzelhändler rechnen die Salate nach Gramm ab und machen damit gute Gewinne.

Während die Verkäufe in den Jahren vor der Pandemie rückläufig waren, sind gesunde Fast Food Ketten wie Sweetgreen inzwischen wieder sehr gefragt und machen auch entsprechende Umsätze. Im Jahr vor dem Lockdown zeigt eine Marktforschungsstudie der Firma IRI Integrated Fresh aus Chicago, dass an der Salatbar insgesamt bis zu 436 Millionen USD gemacht werden und bis zu 63 Millionen Pfund verkauft werden.

Allerdings lagen die Verkäufe Ende März 2021 nur bei knapp 27 Millionen USD. Das sind 94 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Die Verkaufsmengen sanken ebenfalls um 93 Prozent. Das liegt daran, dass viele Supermärkte ihre Selbstbedienungstheken wegen der strengen Hygienevorschriften zumachen mussten und deswegen nur abgepackte Salate an den Salatbars verkauften. 

Jetzt bereiten die Supermärkte ihre Salatbars für die Zeit nach der Pandemie vor. Die Läden haben ihr Grab-and-Go Salatangebot deutlich aufgestockt, um so der Nachfrage gerecht zu werden.

Anfang November letzten Jahres setzte Corborn's aus St. Cloud, Minn, ein Trio aus Sally The Robot Geräten ein, um so die Nachfrage nach individuell zusammengestellten Salaten zu decken. Der Roboter funktioniert ähnlich wie ein Snackautomat. Er gibt Salate aus, die sich die Kunden an einem großen Touchscreen oder über eine App individuell zusammenstellen können. Sally wurde von Chowbotics aus Hayward entwickelt und erobert nun nach und nach die Supermärkte im ganzen Land.

Bild: Chowbotics

"Wir mussten unsere Salatbars wegen Covid-19 zumachen und deswegen brauchten wir eine neue Technologie, die es unseren Kunden ermöglicht, kontaktlos Salate zusammenzustellen", sagte Josh Croson, Feinkostleiter bei Corborn's gegenüber winsightgrocerybusiness.com. "Sally ist die perfekte Lösung dafür. Das Produkt ist geschützt und durch die Nutzung der App wird der Kontakt minimiert."

Es hat einige Zeit gedauert, bis sich die Kunden an Sally gewöhnt hatten. Inzwischen ist das Feedback aber sehr positiv. Einige Leute kommen sogar extra, um Sally in Action zu sehen. "Es ist etwas ganz Neues, das es so noch nie auf dem Markt gegeben hat", sagt Croson. "Deswegen müssen wir unser Bestes geben, damit die Leute verstehen, wie der Roboter funktioniert und wie sie ihn nutzen können."


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