Pixofarm kämpft mit künstlicher Intelligenz und Big Data gegen verlorene Lebensmittel in der Landwirtschaft:

„Der Kampf gegen den Lebensmittelverlust wird digital“

Regierungen und Entscheidungsträger weltweit haben sich im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung hohe Ziele gesteckt. Sowohl die UN als auch die EU und die USA wollen die Menge an verlorenen - Verluste zwischen Ernte und Lebensmittelhandel - und verschwendeten - im Verkauf und beim Konsumenten verloren - Lebensmitteln deutlich reduzieren.

Das österreichische Unternehmen Pixofarm sieht hier große Potentiale für digitale Technologien, denn Lebensmittelverluste können durch effizientere und genauere Anbauplanung und -überwachung minimiert werden.


Die Grafik zeigt das jährliche finanzielle Potenzial für Lösungen zur Reduzierung von Lebensmittelverlust in den USA (Quelle: refed.com)

Ökonomische Anreize lösen ökologische Problemstellungen
„Während für Endkonsumenten der Fokus auf der Bewusstseinsbildung für die Thematik liegt, wird versucht, für Unternehmen in der Lebensmittelproduktion und -verarbeitung zusätzlich zu den ökologischen, auch wirtschaftliche Anreize zu setzen. Diese Bewegung wollen wir durch unsere Lösungen nachhaltig unterstützen“, so Georg Karner im Interview.


Ausschussware & Idealprodukt

„Unter dem Slogan ‚Farm-To-Fork‘ möchte die EU Lösungen und Maßnahmen fördern, die das europäische Lebensmittelsystem in den Bereichen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft verbessern.


Fruchtgrößen können durch gezielte Maßnahmen und Datenerhebung optimiert werden (Quelle: Pixofarm.com)

Pixofarm setzt hier ganz zu Beginn der Kette an – wenn die Erzeuger die vom Markt nachgefragten Eigenschaften ihrer Früchte einfacher erreichen können, wie zum Beispiel die optimale Fruchtgröße, dann reduziert sich dadurch der Anteil an Ausschussware. Gleichzeitig hat dies eine ausgleichende Wirkung auf den Markt. Beispiele für diese Verluste auf dem Feld kennt man inzwischen nur zu gut: Bilder von zu krummen Gurken oder optisch nicht perfektem oder beschädigtem Obst bis hin zu ganzen Ernten, die auf Bäumen verrotten, sind vielen aus den letzten Jahren im Gedächtnis geblieben. Ganz zu schweigen von Erzeugern, die ihre Ernte aufgrund von Dumpingpreisen vernichten müssen.

Produktions- und Ernteprognosen auf Basis von künstlicher Intelligenz haben das Potenzial, die Menge an vom Markt verschmähten Erzeugnissen durch Prozessoptimierungen drastisch zu reduzieren. Schon bei der Ernte entstehen die größten Lebensmittelverluste, daher liegt in der Optimierung der Ernteergebnisse das größte Potenzial für Landwirte, um Lebensmittelverlust zu vermeiden.


Das AgTech Startup Pixofarm bietet eine digitale Lösung für Fruchtzählung und Ertragsschätzung mit dem Smartphone (Quelle: Pixofarm.com)

Ernteüberwachung und -vorhersage
Die Digitalisierung helfe bei diesem Ziel ungemein, so Karner: „Alle innovativen Lösungen in diesem Bereich werden auf Basis von vier Hauptkriterien evaluiert: Datenverfügbarkeit, Kosteneffektivität, Skalierbarkeit und Umsetzbarkeit. Mit Hilfe von Echtzeitdaten aus den Betrieben können Landwirte, Verbände, Verpackungs- und Verarbeitungsunternehmen die richtigen Partner und Abnehmer für ihre Produkte frühzeitig finden. Hier eröffnen sich für Landwirte große Umsatzpotenziale, die genutzt werden wollen.“

„Wir bei Pixofarm beschäftigen uns mit der Ernteoptimierung. Dank Ernteüberwachung und -vorhersage für Obstproduzenten helfen wir, optimale Fruchtgrößen und Mengen zu erreichen. Effektiv vermeiden wir Abfälle, bevor sie anfallen“, so Karner abschließend.

Weitere Informationen:
Georg Karner
Business Development Manager
Tel. +43 660 3591438
georg@pixofarm.com
www.pixofarm.com 


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