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Alain Tulpin, Tulpin Group

"Mangel an Luftfracht größtes Problem in ägyptischer Erdbeersaison"

Die ägyptische Erdbeersaison ist seit über einem Monat im Gange, und nach einer arbeitsreichen Weihnachtszeit ist die Nachfrage nach dem Produkt immer noch groß. "Die Saison begann dieses Jahr etwas später als sonst", sagt Alain Tulpin von der Tulpin Group. "Es wurde in Ägypten früh gepflanzt. Aufgrund einer Hitzewelle mit Temperaturen über 42 Grad Celsius ist jedoch ein großer Teil der Pflanzen eingegangen und musste neu gepflanzt werden. Trotzdem gibt es derzeit genug Angebot, um die Nachfrage zu decken, und die Qualität der Erdbeeren ist relativ gut."

"Die Saison läuft noch bis Ende Januar/Anfang Februar, bis die spanischen Erdbeeren wieder auf dem Markt sind. Die marokkanische Erdbeersaison hat bereits begonnen, aber nicht in großen Mengen, so dass es nicht viel Konkurrenz gibt", sagt Alain. "Das größte Problem für die ägyptischen Exporteure in diesem Jahr ist die geringe Anzahl ausländischer Flugzeuge, die nach Ägypten fliegen wollen. Dies wurde größtenteils durch EgyptAir kompensiert, die Passagierflugzeuge als Frachtflugzeuge für den Transport aller Produkte eingesetzt hat."

Die Transportlinien von Tulpin laufen trotz Brexit weiter. "Wir fliegen teilweise immer noch direkt nach England, weil niemand wusste, wie es mit dem Brexit laufen würde. Auch die LKWs fahren wie gewohnt weiter. Eigentlich ist alles gar nicht so schlimm. Trotzdem waren wir in den ersten Tagen nach dem Brexit vorsichtig, weil wir erwarteten, dass es noch einige Verzögerungen geben würde. Zwischen Belgien und Frankreich steht wohl etwas Stau, weil man die Fahrer testet, aber die erwarteten großen Verzögerungen blieben bisher aus."

"Dass ein Großteil der Verspätungen nicht eintritt, liegt auch an der Hektik des vergangenen Dezembers. Calais und Dünkirchen haben normalerweise 6.000 Lastwagen pro Tag, aber im Dezember waren es durchschnittlich 10.000. Es wird geschätzt, dass zwischen 60.000 und 70.000 zusätzliche LKWs als normal übergefahren sind, was bedeutet, dass auch die Lagerbestände in Großbritannien höher als normal sind. Ein Beispiel ist Tiefkühlgemüse. Die Kühlhäuser in Großbritannien sind so voll mit Tiefkühlgemüse, dass sie sich in den ersten Monaten wahrscheinlich keine Gedanken über Tiefkühlgemüse machen müssen", sagt Alain.

Laut Tulpin kann der Brexit in den Niederlanden noch erhebliche Probleme verursachen. "Die Niederlande sind seit jeher ein Land, das viel importiert und einen großen Teil umverteilt, aber mit den neuen Regeln kann dies für bestimmte Produkte zum Problem werden. Darüber hinaus hat das Vereinigte Königreich Handelsabkommen u.a. mit Marokko, Ägypten, der Türkei und Israel abgeschlossen. Diese Vereinbarungen könnten zu Konkurrenz führen. Allerdings müssen wir lernen, damit zu leben. Es gibt kein Zurück mehr. Mit der Zeit werden jedoch alle Prozesse reibungsloser ablaufen. Das Wichtigste ist, dass wir als Menschen mit Hoffnung in die Zukunft blicken."

Für weitere Informationen:
Alain Tulpin
Tulpin Group
Kapellestraat 2A, Bus 6
8460 Oudenburg - Belgien
+32(0) 59 80 66 33
hq@tulpingroup.eu       
www.tulpingroup.eu   


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