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Münchener Gastro-Zulieferer Früchte Feldbrach zur Corona-Pandemie

"Wir arbeiten uns einfach mit kleineren Mengen durch"

Die aktuelle Corona-Pandemie und die darauffolgende Gastro-Schließung hat vor allem die spezialisierten Zulieferer dieser Sparte hart getroffen. Auch die Münchener Früchte Feldbrach GmbH befindet sich bereits seit Monaten im Krisenmodus. Trotz der schwierigen Markt- und Arbeitsbedingungen schaut man allerdings optimistisch in die nahe Zukunft, erläutert Ein- und Verkäufer Andre Bukethal auf Nachfrage.

Ein großer Teil des festen Klientels hat im Zuge der Gastroschließung gezwungenermaßen zugemacht. Es werden momentan überwiegend Krankenhäuser, Altenheime und übrige Gemeinschaftsverpflegung beliefert. "Auch Betriebskantinen und Schulverpflegung sind nun im Zuge des aktuellen Lockdowns nahezu komplett weggefallen. Daher arbeiten wir vorwiegend in Kurzarbeit: Das heißt, nur ein Viertel der gewohnten Belegschaft ist in der Regel vor Ort", erläutert Bukethal.


Blick ins Firmenlager der Früchte Feldbrach GmbH

Auch auf Produktebene seien die Folgen der Corona-Krise offensichtlich zu spüren. "Klassische Gastro-Artikel wie Kressen, Limetten und weitere ausgefallene Produkte werden kaum gebraucht. Standard-Artikel - etwa Bananen, Schnittware und Kräuter - fließen hingegen nach wie vor flott weg. Seitens der Warenbeschaffung spüren wir zum Glück keine Engpässe: Andererseits ist Flugware wegen der hohen Frachtgebühren derzeit sehr teuer."


Entsprechend der heutigen Marktsituation wurden die Lagerbestände womöglich reduziert. Bild: Früchte Feldbrach

Abbestellungen und reduzierte Lagerbestände
Trotz allem wird nach wie vor Obst und Gemüse in der regionalen Gastronomie gebraucht, sei es nur in kleineren Mengen und gewissen Segmenten. "Die meisten gehobenen Küchen haben bereits im Juni-Juli zugemacht, auch im Cateringbereich läuft sehr wenig. Wir haben entsprechend auf die Lage reagiert durch reduzierte Lagerbestände und weniger Belegschaft im Verkauf. Zudem haben wir seitens der Beschaffung abbestellt was noch möglich war. Alles in allem versuchen wir uns einfach mit kleineren Mengen durchzuarbeiten."

Aus Sicht der Früchte Feldbrach GmbH wird die derzeitige Situation vorübergehend andauern. "Es wird auch nach Weihnachten ruhig bleiben, wobei Januar und Februar für den Obst- und Gemüsesektor in der Regel eh ruhige Verkaufsmonate sind. Wir sind also gespannt, wo die Reise noch hingeht, es muss kurzfristig geplant werden.“

Weitere Informationen:
Früchte Feldbrach GmbH
Andre Bukethal
Lagerhausstraße 5 
81371 München
Tel.: +49 (0) 89 72 01 36 60 
Fax: +49 (0) 89 76 75 58 59 
info@fruechte-feldbrach.de 
www.fruechte-feldbrach.de 


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