Michael Bandel von CompoPac:

"Frankreich sagt Plastik den Kampf an, wir hoffen andere Länder ziehen nach"

In den kommenden Jahren wird sich wohl viel verändern in Sachen Verpackungen, gerade wenn es um Obst und Gemüse in Plastik geht. Die Diskussion ist in ganz Europa brandaktuell, jedoch ist Frankreich eines der ersten Länder, das aktiv Schritte zur Reduktion der Plastikabfälle geht. Daran wird auch die COVID-19-Pandemie wohl nichts ändern, meint Michael Bandel, der Vertriebsleiter der Firma TVU Garnvertrieb GmbH, die hinter der Marke CompoPac steht: „Jährlich fallen allein in Europa um die 30.000 Tonnen Plastiknetze für Obst und Gemüse an. Jedes Kilo, das eingespart werden kann, hilft der Umwelt und vermeidet Mikroplastik. Wir freuen uns, dass Frankreich hier die Initiative ergreift und mit der Umstellung beginnt. Wir hoffen, dass andere Länder nachziehen werden.“

In Frankreich sollen Plastikverpackungen im Laufe der nächsten Jahre nach und nach „ausgeschlichen“ werden. Ab 2022 wird das auch vermehrt Obst und Gemüse betreffen. Die Netze aus heimischem Buchenholz von CompoPac sind für diese Umstellung ideal: „Unser biologisch abbaubares Zellulose-Verpackungsnetz ist lebensmittelecht, nachhaltig und klimaneutral und kann in vielen Farben, Mustern und auf Wunsch in verschiedenen Streckbreiten und Maschengrößen produziert werden. Der Rohstoff für das neue Netz stammt aus Buchenholz und lässt sich nach der Verwendung einfach kompostieren.“ Das Verpackungsnetz kann somit den natürlichen Kreislauf im Lebensmittelhandel komplettieren, denn Obst- und Gemüsereste können samt Netz der Natur zurückgeführt werden. Eine natürliche Verpackung, für ein natürliches Produkt: „Eigentlich logisch“, findet Bandel.


Auch seitens der Maschinenbauer gibt es eine Umstellung auf nachhaltige Verpackungen: Der spanische Maschinenhersteller Damarc hat seine Maschinen so modifiziert, dass sie kompostierbare Netze mit kompostierbarem Clip verarbeiten können.

Das Frankreich hier die Initiative ergreift überrascht ihn nicht: „In Deutschland werden immer noch sehr niedrige Preise für Lebensmittel erwartet, die Verpackung hat also nur einen sehr kleinen Spielraum. Gerade nachhaltigere Alternativen können sich so kaum durchsetzen. In Frankreich sehen wir, dass die Verbraucher bereit sind ein paar Cent mehr zu bezahlen, um dann auch eine bessere Verpackung zu haben. Es gibt ein größeres Bewusstsein für die Thematik unter den Franzosen, nicht nur durch die Politik aber schon in der bewussteren Esskultur verankert. “

Bei CompoPac hofft man darauf, dass die EU auf die Entwicklung aufmerksam wird und es eine allgemein vorgeschriebene Umstellung gibt. „Bisher traut sich keines der anderen Länder eine radikale Veränderung durchzusetzen, es gibt höchstens halbherzige Versuche. In Deutschland sehe ich leider so schnell keine eigenständige Gesetzesänderung.“ Es gebe aber auch positive Beispiele, bestätigt Bandel: „Manche Einzelhandelsketten gehen bereits ihre eigenen Wege und suchen aus eigener Initiative nach alternativen Lösungen für das Verpackungsproblem.“

CompoPac möchte der Branche lösungsorientiert zur Seite stehen: „Es gibt noch viele Probleme in der Branche und nur in Zusammenarbeit mit unseren Kunden können wir die Herausforderungen in Angriff nehmen.“

Weitere Informationen zu Zertifikationen und Produktdetails finden Sie hier.

Für weitere Informationen:
Michael Bandel
CompoPac
TVU Garnvertrieb GmbH
Tel. Deutschland: +49 (0)9823 955 160 
E-Mail: info@compopac.de     
Web: https://www.compopac.de 


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