BLE-Marktbericht KW 43 / 2020:

Einheimische Elstar, Jonagold und Royal Gala dominierten das Geschehen

Einheimische Äpfel dominierten das Geschehen, allen voran Elstar, Jonagold und Royal Gala. Die Präsenz von Boskoop und Pinova dehnte sich augenscheinlich aus, die von Delbarestivale begrenzte sich kontinuierlich. Aus Italien stammten vorrangig Royal Gala und Golden Delicious. Französische Abladungen waren selten und kamen über einen ergänzenden Status nicht hinaus. Dasselbe traf auf niederländische Elstar und Boskoop zu. Günstige Gala und Golden Delicious gewannen in Berlin Marktanteile, da sie nur 0,75 € je kg kosteten.

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Wenige Zufuhren aus Belgien und dem Kosovo rundeten die Warenpalette ab. Insgesamt hatte sich die Verfügbarkeit ausgeweitet. Die durchaus freundliche Nachfrage konnte daher ohne Schwierigkeiten gedeckt werden. Die Händler hatten nur selten Veranlassung, an ihren bisherigen Forderungen etwas zu verändern. So verharrten die Notierungen in der Regel auf gleichbleibendem Niveau. Nur örtlich verbilligten sich manche Artikel mengenbedingt.

Birnen
Italien bestimmte mit Abate Fetel, Santa Maria und Williams Christ die Szenerie. Das Interesse wurde ohne Anstrengungen gestillt; es fiel nicht besonders stark aus.

Tafeltrauben
Die Versorgung wuchs offensichtlich an. Die organoleptischen Eigenschaften türkischer Sultana und Crimson Seedless hatte sich verbessert, was sich positiv auf deren Umschlag auswirkte.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Die Präsenz von Clementinen wuchs rasant an: Sie stammten vorrangig aus Spanien. Die italienische Saison begann mit ersten Anlieferungen, die aber relativ teuer waren und daher örtlich nur auf wenig Beachtung stießen.

Zitronen
Spanische Chargen dominierten vor türkischen und südafrikanischen. Die Anlieferungen wuchsen kräftig an und überragten die Nachfrage. Vergünstigungen mussten also her, wenn man Bestände vermeiden wollte.

Bananen
Die bereitgestellten Mengen harmonierten für gewöhnlich genügend mit den Absatzmöglichkeiten. In der Folge bewegten sich die Bewertungen daher meistens in den bisherigen Spannen.

Blumenkohl
Es war ein zweigeteiltes Geschehen zu beobachten: Auf der einen Seite schränkte sich die Verfügbarkeit so stark ein, dass der Bedarf nicht gedeckt werden konnte. Auf der anderen Seite stand so viel Ware bereit, dass eine Räumung nicht gelang und sich Überhänge bildeten.

Salat
Bei Eissalat bildeten mittlerweile die spanischen Anlieferungen die Basis des Sortimentes, sie hatten die inländischen von der Spitze verdrängt. Der Handel verlief in ruhigen Bahnen. Punktuell ließen sich leichte Verteuerungen etablieren.

Gurken
Spanische Abladungen dominierten. Die Verfügbarkeit wuchs an, vor allem die Präsenz der spanischen Artikel dehnte sich augenscheinlich aus. Die Nachfrage konnte damit nicht immer Schritt halten.

Tomaten
Vorrangig standen niederländische und belgische Anlieferungen bereit. Das Sortiment war sehr vielfältig. Die organoleptischen Eigenschaften ließen nur sehr selten Wünsche offen.

Gemüsepaprika
Spanische Produkte herrschten vor und bauten ihre Bedeutung weiter aus. Das Interesse war durchaus freundlich und konnte ohne Anstrengungen gestillt werden. Infolge der angewachsenen Verfügbarkeit tendierten die Notierungen auf den meisten Märkten abwärts.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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