SalaJoe to go Farm: Salatautomat soll überschüssige Ware am POS vermeiden

"Auch alteingesessene Firmen können 'Start-Up' – wir wollen innovativ sein"

Innovation kommt manchmal unverhofft und kleine Ideen können sich zu mehr entwickeln als ursprünglich erwartet. Das hat kürzlich auch Jochen Haubner vom gleichnamigen Gemüsebaubetrieb in Nürnberg festgestellt. Ein "Salatautomat" war eine wortwörtliche Schnapsidee und wurde zusammen mit einem Bekannten, der selbst Sondermaschinen herstellt, entwickelt. Auf der diesjährigen IPM wurde die Maschine dann auch schon auf dem Stand der Firma RAM vorgestellt – mit Erfolg. Nun sollen die Möglichkeiten für eine kommerzielle Verbreitung untersucht werden.


"Die Salatschränke mit Bewässerung, sind dafür designet unseren hydroponischen Salat mit Wurzelblock länger frisch zu halten . Die Schränke sollen je nach Bedarf bestückt werden – so wollen wir der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken", erklärt Haubner. Der Salat könnte in diesen Schränken zwar auch angebaut werden, das hält er aber für weniger sinnvoll: "Für den Anbau am Point of Sale braucht man geschultes Personal und die Kunden können sich nicht selbst bedienen, was die Hürde zum Kauf größer macht." Beim Salatauftomaten Salajoe® to go kann sich der Konsument einen Salat aussuchen, der dann per Greifarm 'geerntet' wird. "Indem wir die Schränke selbst bestücken sorgen wir dafür, dass immer nur genau die richtige Menge im Geschäft bereitsteht. So kann es keine Überproduktion geben und welker Salat in den Auslagen soll vermieden werden."

Hier finden Sie ein Video des Schrankes in Aktion.

Haubner freut sich besonders über die Möglichkeit am Stand der Firma RAM auf der IPM Essen einen Platz gefunden zu haben. "Alles dreht sich immer um Start-Ups, aber auch 'alteingesessene' Firmen können 'Start-Up' und wollen innovativ sein – dafür gibt es bei diesen Veranstaltungen leider nur selten einen designierten Platz. Die Aufmerksamkeit für unseren Salatautomaten war jedenfalls groß."

Der Anfang ist gemacht: "Die Maschine lief von Anfang an reibungslos, das war sehr erfreulich. Nun müssen wir natürlich sehen, für welche Standpunkte sich der Automat (SalaJoe to go Farm) eignet. Zudem müssen wir mehr zum Kaufverhalten der Konsumenten lernen." Das ganze Projekt sei ein großer Lernprozess und Haubner freut sich, dass er von vielen verschiedenen Seiten her Zuspruch und Rat bekommen hatte: "Es ist wirklich ein Projekt, das zum Nachdenken anregt. Ich hatte diese Idee und habe mit meinem Bekannten von Heidler Sondermaschinen beim Feierabendbier darüber gesprochen – die Idee haben wir dann immer weiter gesponnen. Aber auch andere Kollegen und Freunde haben mit der Zeit Vorschläge gemacht."


Der Salatautomat ist eine passende Ergänzung für Haubner, der auch im normalen Tagesgeschäft auf Innovation setzt: In seinem Betrieb baut er auf fast zwei Hektar Produktionsfläche hydroponisch Salat an und setzt sich für den Wert regionaler und deutscher Ware, Integrität und Nachhaltigkeit im Handel ein (mehr hierzu in unserem Bericht zum Besuch vom 05.08.19).




Jochen Haubner und seine Salate aus hydroponischem Anbau.

Für weitere Informationen:
Jochen Haubner
Haubner Gemüsebau
Untere Stadtgasse 43a
90427 Nürnberg
Tel: 0911-9346868
Mail: info@salajoe.de 
Web: www.salajoetogo.de 

Heidler Sondermaschinen
Almoshofer Hauptstraße 46
90427 Nürnberg
Tel.: +49 911 9405-331
Mail: info@heidler-sondermaschinen.de 
Web: www.heidler-sondermaschinen.de/ 


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