Frühkartoffelkonzept 2020:

Altbewährtes neu elektronisch

Rückblickend auf 2019 ziehen die Vertreterinnen und Vertreter von Produktion und Handel eine positive Bilanz, wie Swisspatat in einer Medienmitteilung schreibt. Dank guter Planung und partnerschaftlicher Zusammenarbeit sei der Informationsaustausch gut verlaufen. So habe man die alljährliche Herausforderung, den Markt auch in der Übergangsphase von Lager- zu Frühkartoffeln vollständig mit inländischer Ware zu versorgen, bewältigen können.  

Schalenlose Frühkartoffeln weiterhin als Spezialität
Die beiden schalenlosen Frühkartoffelsorten Lady Christl und Agata sind laut Swisspatat von den Grossverteilern als Spezialität vermarktet worden. Trotz des beschränkten Marktpotenzials und der aufwändigen Pflege der Kartoffeln in den Verkaufsstellen, soll diese Form der Vermarktung auch nächstes Jahr weitergeführt werden.

So früh wie möglich anbieten
Lady Christl und Agata sollen möglichst früh in brauner Verpackung angeboten werden. Der Wechsel von schalenfest zu frühreifen festkochenden Sorten erfolge jeweils im Juli. Wichtig sei die frühest mögliche Marktversorgung mit vorwiegend festkochenden Kartoffeln der neuen Ernte.

Meldewesen ab 2020 elektronisch
Informationen zur Angebotssituation werden jeweils vom Meldewesen Frühkartoffeln der Schweizerischen Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen (SZG) erfasst. Nächstes Jahr erfolgen die Meldungen erstmals elektronisch. 

Der direkte Link folgt
Produzenten sollen einen Link zugestellt bekommen, der sie direkt zur Eingabe neuer Meldungen führt. Das System sei benutzerfreundlich und einfach zu bedienen.

Swisspatat betont, die Kartoffelbranche sei auf fristgerechte und zuverlässige Meldungen angewiesen. Die Produzenten leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zur Frühkartoffelkampagne.

Keine Neuerungen bei Bio-Frühkartoffeln
Das Vermarktungskonzept der frühen Bio-Kartoffeln habe sich bewährt und soll 2020 unverändert weitergeführt werden.

Anbauplanung mit Abnehmern besprechen
Die Branchenorganisation ruft dazu auf, die geplante Fläche für den Kartoffelanbau 2020 mit den Abnehmern abzusprechen. Gleiches gelte für die Sortenplanung.  Bei den Frühkartoffeln seien in diesem Jahr Angebot und Nachfrage ausgeglichen gewesen. Damit dies auch 2020 der Fall ist, dürfe die Anbaufläche nicht vergrössert werden.

Dienstags ist Telefonkonferenz
Wie bereits 2019 sollen die Telefonkonferenzen auch 2020 jeweils Dienstags stattfinden. Über Details zur Frühkartoffelkampagne sowie die Termine für Telefonkonferenzen will Swisspatat vor Beginn der Kampagne im kommenden Frühling informieren. 

Quelle: BauernZeitung


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