Spezialisierte Händler beschweren sich: "Zuviel Ware am Markt"

Überangebot an Trauben prägt das aktuelle Marktgeschehen

Sultana, Muscat, Thomson und Crimson: Im aktuellen Großhandelsgeschehen prägen Tafeltrauben jeglicher Varietät und Herkunft das Angebot. Der Großteil der derzeitigen Handelsware stammt aus Spanien und Italien, Frankreich, die Türkei und Griechenland komplettieren die örtlichen Geschäfte auf den Großmärkten. Das saisonale Überangebot sei vor allem bei den spezialisierten Großhandelsbetrieben zu bemerken. „Wir verkaufen derzeit einfach zu wenig im Vergleich zu den letzten Jahren“, so ein Münchener Importeur der vorwiegend griechische Tafeltrauben anbietet.

Die Hauptmenge bei den griechischen Trauben sei wetterbedingt um drei Wochen später als üblich im deutschen Fachhandel eingetroffen. „Die Nachfrage lässt zu wünschen übrig und auch die Preise sind relativ niedrig im Vergleich zum Vorjahr. Die Abverkäufe laufen daher schleppend“, so der Münchener. 2018 gab es in Sachen Tafeltrauben erhebliche Ausfälle in Griechenland und anderen Anbaugebieten Südeuropas, dieses Jahr werden aber ausnahmslos überdurchschnittliche bis üppige Erträge verzeichnet. „Wenn das so weitergeht, werden wir bis Weihnachten griechische Trauben verkaufen können.“

Der späte Erntestart in Griechenland mache sich auch bei anderen Früchten bemerkbar, bestätigt man. Gestern trafen die ersten Granatäpfel aus griechischem Anbau in München an, während die Spanischen bereits einige Wochen erhältlich sind.


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