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Wie Capespan sich dem Tsunami der Technologie widersetzte

Die meisten ERP-Projekte sind nicht sofort erfolgreich

Viele Unternehmen fürchten sich, ein neues ERP-System in Betrieb zu nehmen. Capespan hatte keine Angst, ins kalte Wasser zu springen und investierte in ein neues System, das in sieben Ländern implementiert wurde. Unmöglich? Tom Quets, Geschäftsführer von Capespan, erzählte während des EU Fresh Info Forums von seinem Weg zum Erfolg.

Neue Techniken kommen wie ein Tsunami auf die Gesellschaft und den Sektor ab. Nicht umsonst war das Thema des Forums 'Tsunami of Technology'. "Dieses Thema erinnerte mich an dieses Gemälde", beginnt Tom. Auf dem alten Gemälde des japanischen Malers Hokusai, ist eine riesige Welle zu sehen. Im Hintergrund sind vage die Konturen des Mount Fuji zu erkennen. Zwischen den tosenden Wellen treiben ein paar Boote, auf denen die Fischer versuchen, den Wellen Herr zu werden. "Ich möchte hier den Vergleich machen mit der Situation, in der wir uns befinden. Wir sind wie die Fischer, die sich der enormen Herausforderung stellen."

Die wenigsten Projekte werden zum Erfolg
Aber was ist die eigentliche Herausforderung? Tom nennt drei Möglichkeiten: Ist das die Welle, die die komplexe Umgebung und die schnellen Veränderungen symbolisiert? Ist es das Boot, das die Techniken und die  Ausrüstungen, die uns zur Verfügung stehen, symbolisiert? Oder sind es die Fischer, die die Organisation und die Menschen innerhalb der Organisation darstellen?  

Wer sich Zahlen zur Implementierung von ERP-Systemen anschaut, läuft das Risiko, den Mut zu verlieren. Die Standish Group, die unter anderem Implementierung von Software untersucht, kommt zu dem Schluss, dass nur 23% der Implementierungen im ersten Anlauf erfolgreich sind. In 58% der Fälle treten Herausforderungen auf wie zum Beispiel, Überschreitung des Budgets oder des Zeitplans. In 19% der Fälle scheitert das Projekt. Tom weist darauf hin, dass sich diese Zahlen im Laufe der Jahre kaum verändert haben. Für das Scheitern können diverse Ursachen der Grund sein, zum Beispiel, unrealistische Erwartungen.

Boot und Fischer 
"Das Boot und die Fischer müssen ausgewogen sein", fährt Tom fort. "Sie müssen bereit sein, das Boot über diese hohe Welle zu lotsen." Er weist darauf hin, dass es wichtig ist, eine gute Auswahl zu treffen und viele Informationen über die verfügbaren Möglichkeiten zu sammeln. Darüber hinaus ist es wichtig, dass das Unternehmen eine klare Vision hat und auf höchster Ebene Menschen mit IKT-Kenntnissen. "Sie müssen die Mitarbeiter einbeziehen und die Veränderung managen. Das funktioniert nicht, wenn man in seinem Turm sitzen bleibt."

Tom betont, dass der vielleicht wichtigste Aspekt die Menschen sind. Sowohl das Team, das das Projekt durchführen muss, als auch die übrigen Mitarbeiter, müssen einbezogen werden. "Sorgen Sie dafür, dass Sie das Personal mit an Bord bekommen", sagt er abschließend. "Schulen Sie die Manager und Mitarbeiter und seien Sie über das Projekt ehrlich, offen und transparent." Schouw Informatisering lieferte das ERP-System von Capespan.


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