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Hagelsturm über Hoedspruit vor 2 Wochen betrifft Mangoplantagen, der Schaden beträgt nicht mehr als 10% des Schadens in 2015

Perfektes Timing des frühen Sommerregens über Südafrika

Die Sommerregen sind früh dieses Jahr. Sie kommen mit milden Temperaturen und relativ hoher Feuchtigkeit daher. Für einige Obstwirte im Landesinneren könnte der Zeitpunkt nicht besser sein.

Für viele Ernten, z.B. Macadamias, Mangos und Avocados ist die Blütezeit zu Ende und nun beginnt die kritische Zeit zur Fruchtbildung.

Der Zeitpunkt des Regens ist für Avocados und Macadamias perfekt
Dr André Ernst von Allesbeste Boerdery in Tzaneen, Limpopo Provinz, sagt, dass es nicht nur der Regen ist, der für eine bessere Befeuchtung als die Bewässerung sorgt, sondern auch die milderen Temperaturen gekoppelt mit einer relativen Feuchtigkeit von 55 bis 60%.

“Es ist ideal keine unnötigen Fluktuationen bei den Temperaturen und relativer Feuchtigkeit während dieser Periode zu haben. Das aktuelle Wetter ist definitiv ein Segen für die Avocado Saison: Wir sind in einer sehr guten Position, da wir die erste Periode des Fruchtfalls erreicht haben und man schon sehen kann, dass der Fruchtansatz sehr gut aussieht."

Athol Currie, Vorsitzender der südafrikanischen Avocadopflanzer Vereinigung, mit Basis in KwaZulu-Natal, sagt: "Nach Einschätzung der Blüte könnte es eine große Avocadoernte geben. Wir sind positiv. Der Regen kam genau zum richtigen Zeitpunkt."

Das sagt auch Theunis Smit, Macadamia Gärtner für Mayo Macs in Mpumalanga. “Der erste Regen im letzten Jahr kam erst Mitte November in Lowveld. Die Pflanzenblüte war etwas eher dieses Jahr und der Früchteansatz ebenfalls. Die Kerne haben ca die Größe einer Erbse. Der Fruchtansatz sieht gut aus und interessant ist: In Jahren mit guter Ernte ist auch die Qualität sehr gut."

Macadamia Pflanzer in Limpopo hoffen, dass diese milderen Konditionen für eine Atempause sorgen, beim Befall der Thripse, die sich unter den heißen, trockenen Konditionen der letzten Saison entwickeln konnten.

Hagel in Hoedspruit
Vor 2 Wochen, bevor der Regen einsetzte, trafen Hagelschauer einige Hoedspruit Farms im nördlichem Drakensberg. Jaco Fivaz von Mohlatsi Farms sagt, dass eine Warnung für einen bevorstehenden Hagelsturm von einem Ernteversicherer ausgegeben wurde.

150 bis 200 h wurden schätzungsweise getroffen, mit Schäden zwischen 20% und 80% auf den Mangoplantagen, ca 10% des Schadens, der in 2015 durch einen Hagelsturm angerichtet wurde.

Viele dieser Schäden sind als kleine Flecken auf den Früchten zu finden, andere kleine Früchte wurden entfernt. Es wird damit gerechnet, dass ca 1000 Tonnen Mangos aus der Hoedspruit Area betroffen sind, wo die durchschnittliche Ernte bei ca 20 Tonnen/Hektar liegt. (Zitronenplantagen in Hoedspruit sind glücklicherweise in einer Vor-Fruchtphase und durch Hagel getroffene Blüten können geringfügig durch neue ersetzt werden).

Solche Probleme haben die Mangopflanzer in Tzaneen nicht. Der warme Winter hatte einen dämpfenden Einfluss auf die Blüte, aber der Regen war trotzdem willkommen.

In Komatipoort gilt noch immer die Wasserrestriktion und Pieter Buys, Vorsitzender der Südafrikanischen Mangozüchtervereinigung sagt, dass das Einfluss auf die Ernte haben könnte, die bei 70% einer normalen Ernte erwartet wird.



Tafeltrauben aus Limpopo/Mpumalanga
Die ersten südafrikanischen Tafeltrauben kommen aus den Groblersdal und Marble Hall Gebieten. Weiße Trauben werden ab Woche 43 oder 44 gepflückt. Die kühleren Temperaturen, 25° bis 30°C, sind gute Wachstumstemperaturen in einer Region, in der kürzlich noch Frühlingstemperaturen von 40° herrschten.

Kühlere Temperaturen sind positiv für die Färbung der Trauben. Ein Vorteil ist die Akklimatisation der Trauben an kältere, feuchte Bedingungen. Regen während der Ernte hätte einen schwereren Effekt gehabt, wenn er nach einer Trocken- und Hitzeperiode gefallen wäre.

Stürme
In KwaZulu-Natal, wo ein schwerer Sturm um Durban mindestens 8 Menschenleben kostete und der Hafen von Durban geschlossen wurde, konnten Bananen-, Avocado und Macadamiazüchter, die ihre Farmen im Inland haben, keine signifikanten Schäden melden. In einigen Gebieten wurden Niederschläge von 130mm bis 220mm in 48 Stunden gemessen.

Äpfel im Osten
Kalte Temperaturen auf Grund des Schnees auf den Bergen im östlichen Teil des Landes haben das Frostrisiko erhöht, aber der Regen hat diese Gefahr verringert. Apfelplantagen in Mpumalanga und den östlichen Free State sind am Ende der Blütephase und der Fruchtansatz ist vielversprechend. Auch dort hat der relativ warme Winter den Austrieb der Knospen verzögert.

In einigen Gebieten, z.B. Fouriesburg, wurden verschiedene Plantagen im letzten Jahr durch den Frost total lahmgelegt. Um so erleichtert sind sie, keine Schäden vermelden zu müssen.

Für Apfelbäume ist es eine sensible Jahreszeit, aber alle Risiken konnten vermieden werden. Hagel bleibt eine allgegenwärtige Gefahr und darum sind viele Apfelplantagen in den nordöstlichen Produktionsgebieten durch Hagelnetze abgedeckt.


Topfruit Obstgärten im Langkloof, ein Gebiet mit sowohl Winter- als auch Sommerregen, dass nicht besonders von den kürzlichen frühen Sommerregen (Foto von Snyman Kritzinger)

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