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Indien entwickelt sich zu einem starken Markt für Äpfel

Indiens aktueller Pro-Kopf-Apfelkonsum beträgt weniger als zwei Kilogramm, was nach globalen Standards sehr gering ist. Das Potenzial, den Pro-Kopf-Verbrauch auf 5 kg, oder knapp fünf Millionen Tonnen, zu erhöhen, würde sowohl einheimischen Erzeugern als auch Importeuren neue Möglichkeiten bieten.

Anders als China und die USA importiert Indien Apfel aus Chile, Italien, Frankreich, Neuseeland und Brasilien, aber die Menge der Einfuhren aus diesen Ländern ist viel geringer.

Laut Yashpal Singh von IG International hat Chile keinen größeren Marktanteil in Indien erlangt, weil die Apfelzeit des Landes nur vier Monate vor Beginn der indischen Apfelsaison beginnt.

"Von diesen vier Monaten sind 45 Tage im Transit verloren gegangen. Die Chance für chilenische Äpfel, den Markt zu dominieren sind daher sehr gering. Andere Länder wie Frankreich, Italien und Brasilien haben eine bessere Chance, wenn sie die Qualität der von ihnen produzierten Äpfel aufrechterhalten."

Indien ist auch ein wichtiger Markt für die Washington-Äpfel, und eine Rekordernte von Apfelsorten in den USA hat bereits zusammen mit anderen Früchten den Weg zum indischen Markt gefunden. Indien hat sich zu einem der größten und am schnellst wachsenden Märkte für Washington-Äpfel entwickelt, wobei die Red Delicious-Sorte fast alle Exporte ausmacht.



Die USA, China und Chile machen rund 80% der importierten Äpfel aus. Bemerkenswerterweise war Indien 2015 der drittgrößte Importeur von Washington-Äpfeln. Der Export lag bei 96 Millionen US-Dollar, nur Kanada lag bei 159 Millionen US-Dollar und Mexiko bei 116 Millionen US-Dollar. Das vorhergehende Hoch für den Export an Washington-Äpfeln nach Indien betrug im Jahr 2016 100 Millionen US-Dollar.

"Ein völliger Stilstand, wegen Problemen bei den Arbeitern an sieben Häfen in den USA ,könnte den US-Apfelexporteuren jedoch bis zu 300 Container pro Woche in Sendungen nach Asien und Indien kosten", sagte Yashpal.

Der Apfelkonsum in Indien hat sein Optimum noch nicht erreicht, da die hohen Preise die Kaufkraft vieler Verbraucher gebremst haben. Zum Beispiel müssen Verbraucher in den südlichen und östlichen Teilen des Landes mehr bezahlen, da eingehende Sendungen durch den Nhava Sheva Hafen in Maharashtra gehen müssen.

Obwohl Äpfel eines der am meisten konsumierten importierten Früchte in Indien sind, sagt Yashpal, dass die Preise hoch bleiben, da Äpfel in Kühlcontainern kommen, was die Bearbeitungsgebühr ansteigen lässt und mit allen Verzögerungen in den Freigaben die Handhabungs-/Logistikkosten wahrscheinlich 5-10 mal höher werden und dies wird an die Verbraucher weitergegeben.

Allein im Hafen von Chennai werden jährlich rund 7.000-10.000 Kühlcontainer mit den Früchten verarbeitet.




Die Einzelhandelskosten von Fuji-Äpfeln in Chennai liegen bei 210 Rupien (~2,70€) pro Kilogramm, während eine Packung mit sechs Washington-Äpfeln 190 Rupien (~2,50€) kostet. Shimla-Äpfel, die in den südlichen Städten für 80-100 Rupien (~1,00€ - 1,30€) pro kg erhältlich sind und die Äpfel aus der Kinnaur-Region in Himachal Pradesh, die für knapp 90-100 Rupien erhältlich sind und die jüngsten auf dem Markt sind, sind die heimischen Sorten.

Yashpal fügte hinzu, dass der Exportmarkt enttäuschend sei. Während es im letzten Jahr noch viele Exporte gab, war die Anzahl der Aufträge in dieser Saison deutlich geringer. Exporte nach Osteuropa gab es nur kaum, da dieser Markt von polnischen Äpfeln dominiert wird.

In Bezug auf den Export scheinen indische Äpfel im Westen nicht so beliebt zu sein - fast das gesamte Volumen der Apfelexporte aus Indien geht nach Bangladesch und Nepal.

Yashpal zufolge ist Russland mit einem jährlichen Import von rund 1.300.000 Tonnen Äpfeln der unangefochtene führende Importeur aus Indien. "Ein Hauptgrund für diese Top-Position als Topimporteur ist der Trend, frisches Obst in Russland zu essen und gleichzeitig eine unzureichende Produktion von Äpfeln im Land selbst zu erzielen. Es gibt auch einen wachsenden Trend unter den russischen Stadtbewohnern: Importierte Äpfel den lokalen russischen Produkten, einschließlich Äpfeln, vorzuziehen. Das Gesundheitsbewusstsein ist in Russland auf dem Höhepunkt, und Restaurants, die in den meisten Teilen des Landes nahrhaftes Essen anbieten, sind derzeit hoch im Kurs."

Für weitere Informationen:
Yashpal Singh
IG International Pvt Ltd
Tel : 022-66272000 Extn : 2033
Email: yashpal.singh@igindia.net
http://iginternational.net/


Author: Rose Wangui / Yzza Ibrahim
 

Erscheinungsdatum:



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