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Regen verzögert Apfelernte in Polen

Starke Regenfälle und kaltes Wetter in den letzten Wochen sorgten dafür, dass die meisten Apfelerzeuger in Polen nicht ernten konnten. Auf einer kürzlich besuchten Tour von Grojecki Owoc, wartete man die Ernte aufgrund der schlechten Bedingungen noch ab.



Klicken Sie hier um die Bilder des Besuchs bei Grojecki Owoc anzusehen.

"Es ist einfach zu nass und zu matschig um unsere Mitarbeiter ernten zu lassen, daher bleiben sie in ihren Hotels bis wir so weit sind. Die meisten unserer Erntehelfer sind aus Polen und der Ukraine. Immer öfter merken wir wie schwer es ist, die Balanz zwischen guten Löhnen und Umsatz in dieser Industrie zu finden. Wir bezahlen gut, um sicherzustellen, dass wir genug Arbeiter haben. Aber die Gewinnspanne bei Äpfeln ist so klein, wir sind froh 5% Gewinn zu machen. Die aktuelle Saison wird dabei nicht helfen, es ist das zweite schlechte Jahr in Folge. Das Geschäft muss weiter gehen, auch wenn es mit Kosten verbunden ist - jährliche Instandhaltung und andere unerwartete Ausgaben wie Maschinen, die gelegentlich kaputt gehen," sagt Artur Chojnacki, Sales Manager bei Grojecki Owoc.



Der Verband besteht aus 16 Erzeugern und spannt sich über 200 Hektar in der Grojec-Region. Die wichtigste Sortier- und Lageranlage befindet sich in Godzisz und verarbeitet pro Saison im Schnitt 8000 Tonnen. Die Gegend hat eine lange Tradition des Apfelanbaus und Artur sagt, dass das an der Entwicklung der Region während der Zeit des Kommunismus und der darauffolgenden Übernahme durch Erzeuger nach dem Fall des Kommunismus in Polen liegt.



Die Hauptsorten sind Champion, Golden Delicious, Jonagold und Red Chief.

Die Produktion in der Godzisz-Region ist rund 100 Hektar groß und die Gegend war auch von den Frösten im Frühjahr betroffen.



"Man kann auf den Plantagen sehen, wo der Frost war, manche Äpfel sind klein, manche haben eine vernarbte Schale. Wir haben ein gutes Bewässerungssystem um die Äpfel zu schützen, neben der Spritzung, trotzdem gab es einige Schäden. Der Frost hat vereinzelt die Bäume angegriffen, ein Baum kann in Ordnung sein und der nächste hat schon beschädigte Früchte oder wurde komplett vom Frost abgetötet. Bäume sind wie Menschen, manche überleben und leben sehr lange, andere sind einfach nicht stark genug," teilt Chojnacki.



Rund 70% der Produktion der Gruppe wird an die umliegenden Länder gesendet. Die verbliebenen 30% gehen nach Afrika und in den Nahen Osten. Auf die Frage nach dem Export der Äpfel nach China kommentierte Chojnacki, dass Grojecki Owoc daran kein Interesse habe. "Der chinesische Markt ist für uns nicht sehr interessant. Es gibt zu viel Bürokratie, ein riesen Stapel von Papier und da die Transportwege so weit sind könnte alles mögliche mit den Äpfeln passieren. Das ist es uns einfach nicht wert."

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Für weitere Informationen:
Artur Chojnacki
Grojecki Owoc
Tel: +48 506149911
Email: grojeckiowoc@op.pl
www.grojeckiowoc.pl

Erscheinungsdatum:



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