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Globale Nachfrage nach Apfelmehl schießt in die Höhe

Die internationale Nachfrage nach einem apfelbasierten Mehl, das an der Universität von Auckland entwickelt wurde, ist in die Höhe geschossen. Das Mehl könnte im nächsten Jahr auf dem lokalen Markt sein.

In der Neuseeländischen Herald ist ein Beitrag zu ihrem eiweißreichen, kalorienarmen Mehl, welches auf Apfel-Trester (ein Apfelnebenprodukt) zurückzuführen ist, erschienen. Der Artikel wurde von mindestens 14 internationalen Mediaorganisationen aufgenommen und wurde sogar ins Französische übersetzt.

Granucci und Villas-Boas haben Anfragen aus aller Welt erhalten. Für das Mehl, welches sich noch im Laboratorium befand, haben sie nicht mit so viel Interesse gerechnet und waren diesbezüglich völlig unvorbereitet.

Supermärkte wollen es führen. Strenge Vegetarier und glutenintolerante Menschen wollen es kaufen. Cafés wollen mit ihnen arbeiten, um neue Produkte zu kreieren. Verarbeitungsgesellschaften von Äpfeln, die häufig zahlen müssen, um den Trester an die Deponie zu senden, wollen Trester liefern. Auch die Anleger wollen ein Stück des Kuchens.

"Es war wirklich ein bisschen schreckhaft", sagt Granucci. Villaboas trägt bei: "Wir haben begriffen, dass alternatives Mehl wirklich ziemlich modern wäre."

Nicht-Weizenmehl ist ein massiver globaler Wachstumsbereich. Medien von Foodbev haben berichtet, dass der funktionelle Gesamtmehlmarkt auf einen Wert von 800 Milliarden US$ vor 2019 wachsen könnte.

Das hat die zwei Wissenschaftler überrascht, die ursprünglich motiviert waren das Umweltproblem des Essens zu beheben, das in der Mülldeponie endet, anstatt eine Gesamtnachfrage des Marktes für alternatives Mehl zu erfüllen.

"Wir haben versucht, das Weizenmehl dadurch völlig zu ersetzen, und es funktioniert gut - die Konsistenz ist fein, es schmeckt super, der Geschmack ist besser", sagt Villas-Boas. "Sie können Gebäck und Teigwaren machen, aber mit weniger Kalorien als mit herrkömmlichen Mehl."

Als sie in die Velocity Challenge eingetreten sind, hatten sie geplant, auf das Kommerzialisieren der Technologie 2017 zu schauen. Die klare Nachfrage nach ihrem Produkt hat eine Änderung der Richtung verursacht.

Sie verhandeln derzeit eine vertrauliche Investitionsabmachung. Sobald die Formalitäten beendet sind, ist Silas überzeugt, dass sie einen Versuchsbetrieb aufstellen werden, um die Technologie Anfang nächsten Jahres zu prüfen.

"Wir haben Proben im Laboratorium auf einer sehr kleinen Skala getestet; Sie können mit dem Mehl kochen, aber wir müssen sicherstellen, dass wir es skalieren können", sagt Ninna.

Verbrauchergeschmacktests und das Kochen von Proben werden auch ein wichtiger Teil des Versuchsbetriebprozesses sein.

"Wenn alles funktioniert, können wir anfangen, ein kommerzielles Werk in 2018 zu planen", sagt Villas-Boas. "Aber, während in der Testphase, ist es möglich, dass das Apfelmehl im nächsten Jahr auf dem lokalen Markt sein wird."

Quelle: nzherald.co.nz


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