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Logistikimmobilien-Markt zieht wieder an

Nach zwei schwachen ersten Quartalen bauen die deutschen Unternehmen wieder fleißig Logistikimmobilien. Das zeigt der Logistikimmobilien-Seismograph von Logivest und dem Fraunhofer SCS.



Der deutsche Logistikimmobilienmarkt legt nach zwei ruhigen Quartalen in diesem Jahr, im dritten Quartal wieder zu. Rund 1,2 Millionen Quadratmeter neu errichtete Fläche meldet der Logistikimmobilien-Seismograph, den der Logistikimmobilen-Experte Logivest in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services, Nürnberg, quartalsweise herausgibt.

Traditionell sei das dritte Quartal ein starker Bauzeitraum, erklärt Logivest-Geschäftsführer Alexander Nehm. Dieses Jahr sei die Neubaudynamik aber besonders hoch. Auffällig sei, dass die größeren Neubauten fast ausschließlich im Westen und Süden Deutschlands entstehen, bemerkt Nehm.

Die größte Neubauentwicklung im vergangenen Quartal sowie im laufenden Jahr wird im bayerischen Wallersdorf realisiert. Hier entsteht ein knapp 200.000 Quadratmeter großes BMW-Logistikzentrum. An diesem Standort will BMW den weltweiten Versand von Ersatz- und Zubehörteilen abwickeln. Im nordrhein-westfälischen Hückelhoven errichtet der Immobilienentwickler Panattoni Europe eine rund 120.000 Quadratmeter große Logistikimmobilie für den Online-Versandhändler Jago. Mit dem neuen Distributionszentrum will das international expandierende Unternehmen den Weg für den Ausbau seines Onlineversandhandels ebnen.

Ein weiterer Onlinehändler lässt zurzeit sein viertes Logistikzentrum im baden-württembergischen Lahr bauen. Hier entsteht ein etwa 95.000 Quadratmeter umfassendes Distributionszentrum für Zalando. Ein rund 50.000 Quadratmeter großes, als Multiuser konzipiertes Logistikzentrum wird im nordrhein-westfälischen Mönchengladbach errichtet. Mit dem Kosmetikhersteller L‘Oreal wurde auch bereits der erste Mieter gefunden.

Insgesamt beträgt das Neubauvolumen in den drei Quartalen des Jahres 2015 bereits knapp 2,6 Millionen Quadratmeter und kommt damit auf rund 76 Prozent des im Gesamtjahr 2014 erzielten Wertes. Damals entstanden Logistikimmobilien mit einer Fläche von rund 3,5 Millionen Quadratmetern. Somit könnte der Vorjahreswert nach den vergleichsweise schwachen ersten zwei Quartalen doch noch erreicht werden, spekuliert Logivest-Geschäftsführer Nehm: „Die zweite Jahreshälfte ist fast immer stärker als das erste Halbjahr. Werden die Projekte, über die uns Informationen vorliegen, tatsächlich noch dieses Jahr gestartet, wird der Vorjahreswert mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder erreicht.“ Dieser Wert scheine sich langsam einzupendeln. Auch in den letzten Jahren lag das Neubauvolumen fast immer zwischen 3 und 3,5 Millionen Quadratmetern.


Quelle: www.verkehrsrundschau.de

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