Aufhebung von EU-Beschränkungen eröffnet kenianischen Bohnen-Exporteuren neue Möglichkeiten

Die europäische Union hat kürzlich seine verstärkten Inspektionen in Kenia aufgehoben. Bisher wurden 10 Prozent aller Arten von Bohnen wie Grüne Bohnen oder Zuckerschoten, die aus Kenia exportiert wurden, kontrolliert. Dies diente dazu Aspekte der Lebensmittelsicherheit zu kontrollieren, inklusive MRLs. Laut Eunice Mwongera, Direktorin von Hillside Green Growers "werden sie noch immer einige Prozente testen. Es wird aber nicht jedes Schiff betreffen. Daher werden Züchter, Exporteure und jeder in der Kette von den neuen Regularien profitieren."

Sie erklärt, dass dies in jedem Fall neue Möglichkeiten für kenianische Bohnen eröffnen wird. "Allein 17 Prozent der Bohnenerträge im Land gehen nach England, daher kann man sich vorstellen wie groß das Volumen für ganz Europa ist. Die Exportmengen werden nach oben gehen und der Einfluss der Farmergemeinschaft in ländlichen Gebieten wird zunehmen. Ich sehe es auch kommen, dass vielleicht mehr Exporteure an Bord kommen. Für das Einkommen und das Erschaffen neuer Jobs sollte es gut aussehen."


Auf der anderen Seite macht sie sich auch Gedanken über die Möglichkeit, dass Exporteure die Regeln nicht umsetzen. Das könnte dazu führen, das die Probleme wieder von vorne beginnen. In jedem Fall "war die Regierung stark involviert und hat aktiv geholfen den Bann aufzuheben. Sie wird hart dafür arbeiten, um zu versichern dass wir uns nicht wieder rückwärts bewegen, dass da Regeln sind und wir die Rückverfolgbarkeit verbessern", sagt sie. "Dies wird uns auch die Möglichkeit geben auf weiteren Märkten zu expandieren."

Dan Agawo von Mboga Tuu, einem führenden Exporteur von ethnisch ausgelegtem Obst und Gemüse nach England, gibt an, dass sie durch die vorherigen Regeln gezwungen waren teurere Laboratorien zu nutzen, um die Ergebnisse so schnell wie möglich zu erhalten. Diese für die Exporteure sehr kostspieligen schnellen Ergebnisse mussten vorliegen, um die Bohnen davor zu schützen, dass langwierige Untersuchungen Auswirkungen auf ihre Haltbarkeit und Qualität haben.

Durch den Bann mussten Schiffsladungen zusammengelegt werden, so dass zwei bis drei Schiffe pro Woche ausfuhren. Durch die neuen Regularien ist die Anzahl an Transporten auf sechs pro Woche gestiegen. "Das geht, weil die Kosten für MRL-Tests nun minimal sind. Vorher haben wir zwischen 60 und 90 Tonnen pro Woche exportiert und nun verschiffen wir 120 bis 160 Tonnen."

In jedem Fall versichert Mboga Tuu, ebenso wie Hillside Growers, dass er die Nachricht mit gemischten Gefühlen aufgenommen hat. "Wir können wieder besser auf dem Markt mitmischen, mit geringen Kosten für das Verschiffen. Sollten wir aber keine guten, kompetenten Autoritäten haben, die alles regulieren und dafür sorgen, dass die Regeln für den Import auch eingehalten werden, dann wird die EU sicherlich strengere Regeln für die MRL-Tests unserer Bohnen auferlegen."

Am Ende des Tages, so Tuu, sind die Bohnen, wenn sie erstmal unser Land verlassen haben kein individuelles Produkt mehr, sondern repräsentieren Kenia. "Daher tun wir unser bestmögliches, um die EU Regeln und Bestimmungen strikt zu befolgen und nur kompetente, verantwortungsbewusste Exporteure Erbsen und Bohnen in die EU verschiffen zu lassen", schlussfolgert er.


Für weitere Informationen:
 
Hillside Green Growers
Eunice Mwongera
Tel.: 00254 202397353/208029975
Mobil: 0722514375
Web: www.hillsidegreen.co.ke
Skype: eunice.mwongera1

 
Mboga Tuu Ltd
Dan Agawoo
Tel.: 00254-202608784
Mobil: 00254- 0719176181
E-Mail: info@mbogatuu.com 
mtl@mbogatuu.com 
http://www.mbogatuu.com/
 
 
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