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LWK Schleswig-Holstein

„Weniger Spargel war etwas teurer als im Vorjahr – Spargelbauern zufrieden!“

Aufgrund der kühlen Temperaturen ist der Spargel in dieser Saison recht langsam gewachsen. Dies teilt die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein in Rendsburg mit. Begonnen hatte die Saison um den 20. April, also rund zwei Wochen später als im Vorjahr.



Die Spargelerzeuger in Schleswig-Holstein sind grundsätzlich mit dem Saisonergebnis zufrieden. Während der Feiertage im Mai war der Absatz sehr gut. Wie die Landwirtschaftskammer berichtet, hätten sogar noch mehr Stangen verkauft werden können. Bei den kühlen Temperaturen griffen viele Verbraucher lieber zum „weißen Gold“ als zum saftigen Grillsteak. Die niedrigen Temperaturen hielten die Erntemengen beschränkt. Das hatte etwas höhere Preise als im Vorjahr zur Folge.

Hinzukommt, dass seit Anfang des Jahres in Deutschland der Mindestlohn gilt. Diese Vereinbarung gilt auch für die auf den Spargelbetrieben beschäftigten Saisonarbeitskräfte und Aushilfen. Nach Angaben der Erzeuger hatten die Konsumenten Verständnis für die höheren Kosten und tolerierten auch höhere Produktpreise bei ihrem geliebten Saisonprodukt. Im Schnitt lagen die Preise in der Hochsaison für die beste Qualität zwischen 8 und 9 €. Im Vorjahr waren es rund 50 ct bis 1 € weniger.

In Schleswig-Holstein wird auf rund 400 ha von rund 70 Betrieben Spargel angebaut. In dieser Saison sprechen Experten von einem etwas niedrigeren Ertragsniveau (10 % weniger als der langjährige Erntedurchschnitt und rund 20 % weniger als im guten Erntejahr 2014). Die Gesamterntemenge dürfte nach ersten Einschätzungen bei rund 1.600 t liegen.

25 % der Spargelanbaufläche sind in Schleswig-Holstein mit Minitunnelsystemen, also Doppelfolienabdeckungen, bedeckt. Sie sorgen dafür, dass Spargel mitunter Anfang April zu haben ist. Spargel aus Schleswig-Holstein wird zu 90 % direkt vermarktet. Im Schnitt essen die Deutschen rund 1,5 kg Spargel pro Kopf im Jahr. Auch der Verzehr von grünem Spargel hat sich weiter etabliert. Er ist aber in Deutschland nur eine Ergänzung zum beliebten weißen.

Quelle: www.lksh.de

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