Das Angebot an abpackfähigen Speisekartoffeln für den Premiumbereich nimmt weiter ab. Discountware sei derweil weiter verfügbar und fließt kontinuierlich ab. Der Konsum von Speisekartoffeln in Deutschland sei nach Angaben der Weuthen GmbH weiter gestiegen.
Abweichende Qualitäten fließen im Rheinland Richtung alternativen Verwertungen, wie Biogas, Futter usw. ab. Der Export Richtung Osteuropa sei inzwischen etwas belebter, wenn auch nur für gute Qualitäten. Exporte Richtung Afrika fließen in den Niederlanden weiter kontinuierlich ab, wenn auch nur auf sehr niedrigem Preiseniveau.
Französische Speisekartoffeln seien in Deutschland kaum gefragt und finden keinen nennenswerten Markteinstieg. Ägyptische Speisefrühkartoffeln ergänzen das Angebot im LEH. Hier gibt es derzeit noch kaum nennenswerte Umsätze. Nachfröste in der Pfalz und Niedersachsen haben zu keinen Schäden geführt. Der spanische Speisefrühkartoffelanbau sei durch die teils starken Regenfälle bei der Pflanzung und in den letzten Wochen verzögert und qualitativ beeinträchtigt.
Schwacher Zwiebelexport
Der Exportmarkt für Speisezwiebeln schwächelt und sei weiterhin NUR Käufer von groben Zwiebeln in TOP Qualität. Die Exportzahlen in den Niederlanden liegen derweil mit unter 20.000To/KW schwach. Kontraktware fließt hingegen planmäßig ab. Der Angebotsdruck von minderwertiger Qualität lässt nach. Auch werden kaum Exporte Richtung Osteuropa getätigt, während der Zwiebelabsatz Richtung deutschem LEH kontinuierlich stabil sei.
Quelle: Weuthen